Vertretungsplan

 

Schliessfach mieten

Da sieht man einmal, wie gut unsere Band ist. Jetzt haben sie es schon ins Radio geschafft! Im Rahmen des Tages der Wissenschaften organisierte Herr Nowakowski gemeinsam mit Katrin Schifelbein von 94.3 rs2 einen Ausflug zu besagtem Radiosender für unsere Big Band. Dieser befindet sich am Rathaus Steglitz im 4. Stock des Einkaufszentrums „Das Schloss“, gemeinsam mit Kiss FM und dem Berliner Rundfunk. Dies habe marketing-technische Gründe, da alle drei Sender sich eine Abteilung für Werbung teilen, so wurde uns gesagt. Die Atmosphäre war wesentlich lockerer, als wir es uns vorgestellt hatten. Da war es sogar möglich im Aufnahme-Raum zu bleiben, während „Ben The Beat“ von Kiss FM live „on Air“ ging und die Verkehrsnachrichten an die Hörer brachte. Voll Leidenschaft und mit merklicher Freude an der Arbeit haben wir von ihm alle Soundeffekte und Einspieler erklärt bekommen. Von dem altbekannten „Boing“ bis hin zum „Muh“, um die Kuh fliegen zu lassen. Denn wie wir gelernt haben, lautet die wichtigste Regel beim Radio: „Radio ist Kino für den Kopf“. Man kann die Sprecher nicht sehen und deswegen muss alles so bildlich untermalt werden wie möglich. Nachdem wir uns von Ben und den anderen Moderatoren verabschiedet hatten, machten wir uns daran, ein Lied aufzunehmen. Denn immerhin sollte der Radiosender ja etwas davon haben, dass wir da waren. Unser „abgespecktes“ Ensemble musste sich in einen der winzigen Aufnahmeräume quetschen, da das große Studio leider nicht zur Verfügung stand. Nachdem wir das Besetzungsproblem geklärt hatten, machten wir uns daran, den Kampagnen-Song von 94.3 rs2 „80 Millionen“ von Max Giesinger aufzunehmen. Unsere Aufnahme wird voraussichtlich am Mittwoch, den 28.06., im Radio gespielt werden. Selbstverständlich haben wir auch eine Kopie davon bekommen. Voller neuer Eindrücke und Ohrwürmer machten wir uns anschließend wieder auf den Weg nach Hause. Und wer weiß? Vielleicht werden einige von uns zukünftig wieder im Radio zu hören sein oder dort eines der wirklich sehr empfehlenswerten Praktika absolvieren? Immerhin sieht - oder eher hört - man sich immer zwei Mal im Leben.

Hier könnt ihr reinhören: https://1drv.ms/f/s!AiEqlL-y0bqZtq1q1rboPLJ2-Wn8CQ

Paula-Kristin Friebel

Zeitzeugen-Workshop

Am 13.06.2017 sind etwa 20 Schüler von den Geschichtskursen von Frau Leppin als Gruppe in das Jüdische Museum gefahren, um dort einen Zeitzeugen aus dem zweiten Weltkrieg zu treffen.
In einem Nebengebäude des jüdischen Museum fand dieser Workshop statt. Es ist ein Archiv gesammelter Dokumente der NS-Zeit. Der Workshop ging etwa vier Stunden.

Nachdem Kennlernen und Begrüßen mit dem Leiterteam ging es für die Schüler schon gleich mit der Arbeit mit den alten Dokumente los. Man hat die Schüler in drei Gruppen eingeteilt mit je einem Workshopleiter und einem jeweils anderem Themengebiet. Die Gruppen wurden Mithilfe der Dokumente mit einer Familie, die von Deutschland nach Amerika geflüchtet sind, jüdische Schulen und den jüdischen Traditionen konfrontiert. Diese Arbeit sollte die Teilnehmer auf das Treffen mit dem Zeitzeugen vorbereiten, um ihn dann Fragen stellen zu können.

Circa nach zwei Stunden war der erste Teil des Workshops geschafft und das erwartete Treffen mit dem Zeitzeugen folgte.
Dr. William Freund, der 1926 in Nürnberg geboren wurde, kam vor ein paar Tagen extra aus der USA nach Deutschland gereist. Er brachte seine Tochter und seinen Enkel mit zum Workshop mit. Nach einer kurzen Vorstellung seiner Selbst, wie und weshalb er mit seiner Familie geflüchtet ist, trugen die Schüler die gesammelten Informationen der Dokumente nacheinander und Themen sortiert vor. Dr. Freund berichtete dann kurz darauf seine Erfahrungen und die Schüler durften ihm zu den Themen Fragen stellen.

Im Frühjahr 2018 wird es Zeit, einen neuen Vorstand zu wählen.  Die Zeit fliegt und wir haben immer noch Vieles vor.  Nichtsdestotrotz, es ist nie zu früh, an Nachwuchs zu denken.  Wer Interesse hat, im Vorstand des Fördervereins mitzuwirken, ist gern eingeladen, Kontakt mit uns aufzunehmen.  Wir freuen uns auf Sie.
Was wir jetzt den Schülern an Unterstützung geben, werden wir vielfach zurückbekommen - wenn sich die Schüler ihrer Schule verbunden fühlen, kann das nur Gutes für unsere Gesellschaft bedeuten.  
 
Wenn Sie uns in unserer Arbeit unterstützen wollen, wenden Sie sich bitte an:
Kimberley Nelson (Vorsitzende)
Fontanenweg 24
15834 Rangsdorf
033708 70628
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nun geht  ein erfolgreiches Schuljahr voller Wettkämpfe im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ vorüber.

Unser Fontane- Gymnasium hat wieder einmal unter Beweis gestellt, dass an unsere Schule viele gute und sehr gute Sportler/innen lernen.
Ob im Fußball, Handball, Basketball, Floorball, in der Leichtathletik oder beim Inlineskaten- überall stellten wir erfolgreiche Mannschaften im Kreis-, Regional-, Landes- und im Floorball zum 5. Mal bereits im Bundesfinale.
Diese Erfolge kommen nicht von ungefähr. Trainingsfleiß in den Vereinen und den Sport-AG`s machen sich hier bezahlt. Trotz immer weiter steigenden Anforderungen im Schulalltag finden viele Sportler/innen den Ausgleich in den entsprechenden Sportarten.
Seit vielen Jahren können wir uns hier auf verlässliche SuS stützen. Sie helfen bei der Wettkampfvorbereitung und stehen bereit als Kampf- und Schiedsrichter sowie als Betreuer bei den Wettkämpfen und Turnieren.
Im vergangenen Schuljahr waren dies v.a.: Tom Müller (8d), Lara Ristovska (10d), Michelle Howaldt (10a), Egor Vikhrov (9d), Max Hawaleschka (11), Leonard Petter (11), Wilhelm Tischbein (11), Pia Daniel (9d), Anna Möbius (9c), Natalie Berger (11), Jonas Brockhaus (11), Conrad Kieselberger (11), Celina Scheidecker (11) und Hannah Kohnert (11).

Welche Erfolge gab es:

Im Fußball haben es die Jungen der WK III zum ersten Mal  bis ins Landesfinale geschafft.
Die Handballmädchen haben den Heimvorteil beim Landesfinale (WK III)genutzt und Platz 3 erreicht.
Nach den Erfolgen beim Regionalfinale der Leichtathletik im Potsdamer Luftschiffhafen, belegten die Jungen der WK II einen hervorragenden 2. Platz im Landesfinale in Löwenberg.
Nach der Teilnahme am Berlin- Brandenburg Cup in der Sportart Floorball reiste unsere Mixmannschaft (WK III) zum Bundesfinale nach Leipzig und erreichte dort Platz 8.
Zum Schluss des Schuljahres ging es mit ca. 50 Schüler/innen zum Skate- Day nach Jüterbog,
wo in Einzel- und Mannschaftswettbewerben Siege und Platzierungen erkämpft wurden.

Mit diesem Gesamtpaket an Wettkämpfen und den Erfolgen haben wir in diesen Jahr erstmalig die Schulwertung der weiterführenden Schule des Landkreises Teltow/Fläming gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch allen die dazu beigetragen haben.
Weiter so und jetzt zunächst schöne und erlebnisreiche Ferien.

Ellen Wendland

Praktisch Erwachsen

Rangsdorfer Gymnasiumsschüler feiern den Abschluss des Projektes „Service-Learning“

02.07.2015
Rangsdorf. Eine alte Weisheit besagt: Alt wird man von selbst - Erwachsen werden erfordert etwas mehr Einsatz!

Das Rangsdorfer Gymnasium führt deshalb seit einigen Jahren ein sogenanntes „Service-Learning“ durch, seit dem vergangenen Jahr sogar als Jahresprojekt. In diesem Projekt, das seinen Ursprung in den USA hat, und in Deutschland von der Freundenberg Stiftung angeleitet und unterstützt wird, geht es darum, Wissen in der Praxis anzuwenden und dabei ein bisschen in das Erwachsenenleben hineinzuschnuppern.

Fächerübergreifend lernten im vergangenen Schuljahr die 29 Mädchen und Jungen der Klasse 7 c  zuerst Dinge wie: „Wie stelle ich mich vor?“, „Wie interviewe ich?“ oder: „Wie bereite ich ein eigenes Projekt vor?“ Nach all der Theorie suchten sich die Schüler dann selbstständig sogenannte Engagementpartner. Darunter waren eine Bibliothek, Grundschulen und Kindergärten in der Umgebung. Dort „arbeiteten“ die Schüler drei Monate lang, drei Mal pro Monat für einen Tag. An diesem „Praxistag“ ging es darum, ihr theoretisches Wissen anzuwenden.

 


 

 

Als Dankeschön an die Engagementpartner des Projektes „Service-Learning“ hatten die Schüler der Klasse 7c des Rangsdorfer Gymnasiums ein kleines Programm und ein leckeres Buffet vorbereitet.

Foto: Hansche

 

 

 

In der Bibo Zossen z.B. wurde eine Umfrage durchgeführt. In der Grundschule in Groß Machnow agierte Carolin Weber im Fach Biologie als Hilfslehrer. Lilly Synnatzschke half an der Ingeborg Feustel Grundschule in Blanklenfelde dem Lehrer im Fach Kunst und fand es ganz schön anstrengend, mal nicht die Welt aus Sicht des Schülers zu sehen, sondern auf der „anderen Seite“ zu stehen. Hanna Stadthaus war eine von vier Schülern, die in der Bibo in Zossen eine Umfrage durchführten und Marvin Deinert hatte den guten Vorsatz mit den Kindern in der Kita Schwalbennest eine Bude zu bauen: „Da gab es allerdings Schafe, die unseren Bau immer wieder zerstörten.“

In einer anschließenden Selbstreflexion konnten die Schüler bestätigen, dass das „Service-Learning“ spürbare Auswirkungen hatte. „Die Schüler wurden merklich selbstständiger und auch das Selbstbewußtsein steigert sich, nachdem ein eigenständig geplantes Projekt dann in die Tat umgesetzt wurde und auch noch gelang“, so die Kunstlehrerin Heike Schönwald, die neben der Französischlehrerin Angelika Franz und der Klassenlehrerin Grit Englisch für das Projekt verantwortlich war.

HA.

(Dieser Artikel ist erschienen im BLICKPUNKT vom 4. Juli 2015)