Vertretungsplan

 

Schliessfach mieten

Das FranceMobil am Fontane-Gymnasium

Das FanceMobil ist ein Programm, bei dem Lektoren/innen Schulen besuchen und den Schülern/Schülerinnen spielerisch und mit viel Spaß die französische Sprache sowie das Land Frankreich näher zu bringen.

Am 24. Mai 2017 kam das FranceMobil auch zu uns in das Fontane Gymnasium. Im zweiten Block besuchte ein Lektor des Programms die Klasse 8a und unsere Klassenlehrerin Frau Frischke.

Zuvor wurden Tische zur Seite und Stühle in einem Halbkreis aufgestellt. Nach einer kurzen Begrüßung beobachteten die Schüler interessiert, wie der junge Mann einen Stoffraben mit Mütze und T-Shirt als „Albert vorstellte“. Kurz darauf waren alle belustigt als eine Zeichnung eines Männchens an die Tafel gebracht wurde, welches die altbekannte Frage nach dem Befinden „Ça va?“, per Sprechblase stellte. Der sympathische Mann stellte sich selbst als François vor, was vereinzelte Lacher hervorlockte, da dies nun wirklich ein wahrhaftig französischer Name ist. Er schüttelte der Reihe nach jedem Schüler die Hand und erkundigte sich nach dem Namen und dem Wohnort, natürlich auf Französisch.

Anschließend wurde das arme Stofftier Albert durch die Luft geworfen, damit jeder einmal sagen konnte „J’aime…“ (Ich mag…), oder „Je fais…“ (Ich mache…). Danach wurde die Klasse aufgefordert, sich zu erheben und verschiedene, teilweise lustige, Sportarten nachzuahmen wie „le foot“ oder „la natation“ (Fußball und Schwimmen). Dann machten wir wieder eine Runde mit „Je n’aime pas …“, was übersetzt „Ich mag nicht…“ heißt. Ob wir Geschwister hätten kam direkt im Anschluss.

 

Das erste Spiel, das wir spielten, war JACKY A DIT, bei dem eine Person keinen Stuhl hatte und den Satz vollendete, woraufhin alle, auf die die Aussage zutraf, aufstanden und den Platz wechselten. Ziel war es, dass die Person sich einen Platz sicherte und eine andere nun den Satz vollenden musste. Als nächstes veranstaltete François einen Rap-Contest mit der Klasse halbiert in Team Quiche und Team Mousse au Chocolat. Dafür legte er französische Wörter oder Satzgruppen auf den Boden in die Mitte des Stuhlkreises wie z.B. „le bus“ oder „le Château de Versailles“. Daraufhin bestand unsere Aufgabe darin, in französischen Rap-Songs diese Wörter herauszuhören und wir durften das Blatt mit dem Wort holen. Anschießend sollten wir den Heimatort des Interpreten auf einer Land- bzw. Weltkarte bestimmen und bekamen dementsprechend Punkte für unser Team. Letztendlich gewann Mousse au Chocolat, von dem ich stolz behaupten kann, dass es mein Team war.

Nach dem Contest lernten wir noch etwas über François’ Heimatort der Bretagne, wobei wir erfuhren, dass dort sogar Segeln als Schulfach anerkannt ist. Spezialitäten seiner Heimat sind Jakobsmuscheln, und Kouign amann (ein Butterkuchen mit viel Zucker).

Zum Schluss wurden noch diverse Fragen an den Franzosen gerichtet. Auf „Was er am meisten an Frankreich möge?“ antwortete er mit ,,Essen!“ und „La mer“ (Das Meer). Wir erfuhren ebenfalls, dass er seit 2015 in Deutschland lebt und ganz besonders schwer an der deutschen Sprache für ihn die Artikel sind, da im Französischem lediglich „le“ und „la“ existieren- „der“ und „die“.

Kein Schüler meiner Klasse schien die Doppelstunde nicht zu gefallen. Das Programm war sehr witzig, spannend und auf jedem Fall ein tolles Erlebnis.

Von Inka Böttge, 8a, Fontane Gymnasium Rangsdorf