Vertretungsplan

 

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Obwohl die Wettergötter für diese Woche alles andere als eitel Sonnenschein versprochen hatten, schienen sie sich nach unserer Ankunft besonnen zu haben. Die snowex-summer-tour 2017 mit 12 beteiligten SuS wurde zumindest bis zu Tag 3 von Sonne verwöhnt und Termperaturen, die man aushalten konnte (das hatten wir schon anders). Die ersten beiden Tage ging es mit den Mountainbikes jeweils über 1000 hm hinauf und wieder zurück ins Tal - dann goss es in Strömen. Am drtitten Tag stiegen wir zum ersten mal einen Gletscher hinauf über Felsen und Eis. Die Aussicht ist unbezahlbar und jeder schmerzende Schritt wurde vergessen. Sportunterricht am Fontaneum, wenn man will ...

Für alle Sportlerinnen und Sportler gab es Grenzen auszutesten, für die, die scheinbar nicht kaputt zu machen waren und für die, die erste Erfahrungen im alpinen Bereich sammelten. Unsere Snowex-Philosophie - leistungsgerechten Unterricht zu machen - stand wie immer im Mittelpunkt. Wie immer bedanken wir uns bei unseren Helfern und Freunden:
Matthias Krause, Andreas Kurth, Sven Kieselberger und Astrid Hollaus

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Hier eine Darstellung aus Sicht der SuS:

In der vorletzten Schulwoche im Schuljahr 2016/2017, war für einige die Zeit für erneutes „Leiden“ gekommen, um einen Eindruck in die wunderbare Landschaft zu bekommen. An den ersten beiden Tagen ging es für die Meisten bei wundervollem Wetter zu bekannten Orten. Das Wetter war die ganze Woche bombastisch, sodass wir am dritten Tag den Aufstieg zum Medelzkopf wagten. Der Weg führte uns über Schotter, Schnee und schlussendlich über riesige Felsbrocken nach oben, dort angekommen, genossen wir den fantastischen Panoramablick auf über 2800m. Am darauffolgenden Tag erkundeten wir neue Wege, doch schon nach kurzer Zeit mit 2 Reifenpannen und einem kleinen Sturz, dessen Auswirkungen durch Matthias Krause, Marcel Runge, Kay Wünsche und anderen Begleitpersonen (Sven Kieselberger & Andreas Kurth) schnell behoben werden konnten, war für einige Mountainbiker der Punkt erreicht, an dem sie an ihre maximale Grenze kamen und das wundervolle Essen an der Bergalm genießen wollten. Einigen genügte das nicht und fuhren noch weiter, sie überwanden 800 Höhenmeter auf 40 qualvolle, aber trotzdem wunderschönen Kilometer verteilt zurück. Donnerstag stand dann das strapaziöste Highlight dieser Woche an. Es erwarteten uns harte 1400 Höhemeter, bergauf und bergab auf 47 km verteilt, zu überwinden. Unser Fazit nach dieser Woche: um Spaß bei dieser Fahrt zu haben, sollte ein gewisses sportliches Niveau vorhanden sein. Jeder der mit dem Ziel mitfährt, keine Schule zu haben und dafür ,,Urlaub“ zu machen, ist hier definitiv falsch! Jeder kommt bei dieser Fahrt an Grenzen und Schmerzpunkte, die man selten spürt. Aber für alle die einmal ihre Grenzen ausloten wollen und ihren inneren Schweinehund überwinden möchten, ist diese Fahrt genau das richtige. Also traut euch mitzukommen und kommt in den Genuss von der unbeschreiblichen Bergluft und den fantastischen Ausblicken, die man bei der Fahrt zu Gesicht bekommt.

Jannis Kühne u. Jan Rössler