Vertretungsplan

 

Schliessfach mieten

Die Erfolgsgeschichte von SNOWEX geht weiter. Manchmal muss man sich daran erinnern, wie kompliziert der Anfang war, welche Erfahrungen wir sammeln und was wir alles lernen mussten, damit das Projekt nun so einwandfrei funktioniert und schätzen kann, was uns offenbar jedes Jahr besser gelingt. Inzwischen fragen andere Schulen in der Unterkunft danach, was denn SNOWEX eigentlich sei, andere Schulen tragen unsere Shirts, man erkennt uns im Tal und selbst die Leute vom Skiverband ziehen den Hut vor unserem Ausbildungskonzept. Externe Fachkräfte raten uns, das Konzept für andere Schulen zur Übernahme anzubieten. Wir werden sehen, wohin uns die Reise bringt.

Für die Wintersaison können wir jedenfalls folgende Dinge konstatieren:
1. Der sportliche Leistungsdurchschnitt liegt bei 14 Punkten.
2. Wir haben keine Verletzungen.
3. Die SuS arbeiteten freiwillig über die vorgegebene Unterrichtszeit hinaus an ihren Projekten.
4. Die Identifikation mit dem Projekt ist ausgezeichnet.

Wir haben wieder einmal gezeigt, dass ein schülerzentrierter moderner Unterricht das beste Mittel ist, Langeweile zu verhindern und Leistung zu fördern, dass Partnerlernen funktioniert und anspornt, dass pädagogisch-erzieherische Mittel (Strichliste) spaßvoll zur Harmonie führen, dass eine "lange Leine" Selbstdisziplin und Verantwortung fördert, dass man auch bei Fahrten in der Oberstufe komplett ohne Alkohol auskommen kann und dass die Zeit viel viel zu kurz war.

Nun bereiten wir die SNOWEX-SUMMER-EVENTS vor und freuen uns auf den "OUTDOOR-FILM" des Seminarkurses, der hier schon die ersten Teile des Drehbuchs abgearbeitet hat (Erscheinungstermin: Frühjahr 2019).

In wenigen Wochen erfolgt hier über die Website die Ausschreibung für die ProWo 2019, zu der wir wieder alle Wintersportfreaks herzlich einladen.

Wir bedanken und für die tolle Zeit und Euer Engagement

Runge / Wünsche / Leppin / Neynaber

Am 17. Januar 2018 präsentierten wir, der Französisch-Seminarkurs der 12. Klasse unter der Leitung von Frau Thraen, unsere Ergebnisse der letzten eineinhalb Jahre Seminarkursarbeit.
Unter dem Thema „Liebe – Wahnsinn – Widerstand“ brachten wir dem Publikum im Schloss Genshagen die wissenschaftlichen Fakten, aber auch eigene emotionale Erfahrungen näher. In Form einer Podiumsdiskussion präsentierten wir unsere ausführliche Recherche zu Themen wie Psychiatrien, Euthanasie oder auch weitere schreckliche Taten der NS-Zeit, die das Leben der Menschen begleitete und ihr Leiden schuf. Um dies zu untermauern, zeigten wir einen Filmausschnitt des Films „Nebel im August“, welchen wir als Seminarkurs gemeinsam gesehen hatten und der uns alle sehr bewegte.
Wir haben einige Spielszene (natürlich auf Französisch) gezeigt, die unsere Arbeit mit  dem Buch „Tumultes“ von Christine Deroin dokumentierten. Mit der französischen Schriftstellerin hatten wir ein Jahr lang gearbeitet. In diesem Szenenspiel stellten wir die Liebesgeschichte eines deutschen Antifaschisten und einer Französin dar, welche sich dem Widerstand anschlossen.

In diesem  Schuljahr 2017/18 wagten wir erstmalig das Projekt Handball in der Projektwoche, da in diesem Zeitraum ohnehin die Regionalfinale „Jugend trainiert für Olympia“ der WK III und WK II stattfinden.
Nachdem sich unsere drei Schülermannschaften  mit ihren Siegen im Kreisfinale (November 2017) in unserer Turnhalle dafür qualifiziert hatten, reifte der Gedanke zur Vorbereitung und Durchführung dieser Handballwoche. Angeleitet von SuS der Jgst. 11 (Kathrin A., Pia D., Anna M. und Egor V.) sollten mit teambildenden Maßnahmen, Übungen zur Vervollkommnung der Technik und Taktik, verschiedenen Spielformen und Videoanalysen die Qualifikationen zum Landesfinale erreicht werden.

Am 17.01.2018 besuchte Diego Hagen, dreifacher Poetry Slam Landesmeister Mecklenburg Vorpommerns, unsere Schule und führte die Schüler des elften Jahrganges in die Welt der modernen Poesie ein.
Punkt 13.50 Uhr wartete der versammelte Jahrgang 11 gespannt im Raum 46 auf den Auftritt des bekannten Poeten. Nach einer kurzen Einleitung unserer Referendarin Frau Bendzko, ging es auch schon los: Diego Hagen betrat die Bühne und bot eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Als Erstes stellte er sich selbst vor und ging dabei auf eine humorvolle Art und Weise auf sein Leben als Slam-Poet, Musiker, Moderator und Texter ein. Daraufhin erklärte er kurz und knapp, worum es beim Poetry Slam geht: Laut ihm sei diese Form der Dichtung wie Fußball, nur eben mit Literatur - also ein Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vorgetragen und dann vom Publikum mithilfe von „Abstimmungskarten“ oder der Lautstärke des Beifalls bewertet werden.

Die Zeiten von Stillstand, Lethargie und altmodischem Analogunterricht neigen sich dem Ende entgegen. Nachdem sich in großen Teilen der Lehrerschaft im Juni 2017 die Bereitschaft zum "Aufbruch" gezeigt hatte, trägt das Engagement nun die ersten Früchte. Sowohl Lehrerkonferenz als auch die Elternkonferenz stimmten mit überragenden Mehrheiten der "Digitalen Revolution" am Fontaneum zu. Sollte dieser Plan gelingen, stürmen wir wieder an die Spitze, denn dann wird unser Pilotprojekt "Schule für digitale Medien" umgesetzt. Dass das nicht damit getan ist, wenn wir funktionierendes WLAN und Beamer haben, ist jedem klar. Nun wird die digitale Welt sukzessive Einzug in den Unterricht halten und unsere "Lernwelt" so verändern, wie es mit unserer "Lebenswelt" schon lange geschehen ist. Wir wollen nicht warten, bis diese Erkenntnis "oben" angekommen ist.

Für viele Beteiligte wird das jede Menge Umstellung bedeuten und dem einen oder anderen wird es Kraft abverlangen - aber nun haben wir den "Point of no return" erreicht. Die Beschlüsse sind gefasst und jetzt geht es an die Umsetzung: Ausbildung der Lehrkräfte, Beschaffung der Hardware und Software (die Elternkonferenz hat zugestimmt, dass das die Elternhäuser übernehmen), Organisation des Schulbetriebs und dann: Start ab September 2018.

 

Mittelfristig bekommt man am Fontaneum zum Zeugnis der 10. Klasse ein "Medienzertifikat", welches das Zeugnis über die Teilnahme an einem eigenen Unterrichtsfach "Medienbildung" ist, das es im Land Brandenburg sonst nicht gibt. Wir rekrutieren dieses Fach aus Ressourcen, die bei uns brach liegen, die wir verbessern wollen (ÜTK) oder die wir viel zu wenig machen, obwohl wir darin Spitze sind (ProWo). Zusammen ergibt das ein Konglomerat aus ÜTK-ProWo-Medienbildung, welches dann sowohl die Unterrichtszeit generiert als auch die rechtlichen Erfordernisse berücksichtigt.