Rangsdorfer See

   Bioexkursion zum See

 

Im Juni  zogen sich die Schüler und Schülerinnen der 11. Klasse des Biologie Leistungskurses die Gummistiefel an und auf ging es zum Rangsdorfer See. Anlässlich zum Thema des Kurshalbjahres „Ökologie“ nahmen wir an einer Exkursion teil, bei der es darum ging, die Wasserqualität unseres Sees zu beurteilen und auszuwerten. Dafür führten wir  unter der Anleitung von Nadin Pierson, einer Geologin und Landschaftsgestalterin, einige Experimente durch und betrachteten dabei unter anderem chemische Werte, Aussehen sowie Geruch des Wassers und die Flora und Fauna, die ihn umgeben. Leider kamen wir zu dem Ergebnis, dass der durch einen Gletscher  entstandene See, nur  negative Werte vorzuweisen hat. Aufgrund der sehr langsamen Fließgeschwindigkeit des zulaufenden Zülowkanals, kann man beim Rangsdorfer See von einem stehenden Gewässer sprechen. Dies bietet den Algen bei sehr warmen Temperaturen ideale Bedingungen zum Wachsen. Dadurch wird der Sauerstoffgehalt im Wasser immer geringer und es kommt zum Absterben von Teilen der Fauna. Die abgestorbenen Teilchen bilden die Sedimentschicht, welche in diesem Falle immer größer wird und der  Wasserstand dadurch  immer geringer. Ein zusätzliches Problem stellen Abwasserbelastungen aus Zeiten der DDR dar. Wenn nichts unternommen wird, sieht es schlecht aus für unseren schönen Rangsdorfer See mit dem dazugehörigen Strandbad. Allerdings hat die Gemeinde nicht genügend finanzielle Möglichkeiten, um die nötigen gegenwirkenden Maßnahmen zu ergreifen.                                                                                                                                                 

L. + S.