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Fontaneum macht Theater! 

Premiere am 23. Juni 2022 um 18:30 in der Aula

Schulvorstellungen vom 23.-24. Juni um 10 Uhr & 12:15

Kartenreservierung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Steckbrief: Darstellendes Spiel Jahrgang 10: Haar & Make-Up

In Vorbereitung auf die Aufführung des Theaterstücks „The Outsiders“ am 23. Juni besuchte das DS-Team 10 den Kooperationspartner HAIRLOUNGE Rangsdorf, um sich von Fachleuten zum Thema „Hair and Make-up“ beraten zu lassen. Lisi und Lani aus der 10c brachten ihre Designentwürfe mit und zusammen mit den Schauspielern, Azita (Auszubildene im 2. Jahr), Marie (Auszubildene im 1. Jahr) und der Meisterin Karina Guddat wurden anschließend zu jeder Rolle passende „Bühnenlooks“ entworfen. Ziel ist, dass jeder Darsteller sofort auf der Bühne erkennbar ist und das Make-up auch dem starken Bühnenlicht standhält. Eine kleine Vorschau könnt ihr hier sehen. Schaut unbedingt im Juni in der Aula vorbei, um euch vom Endresultat zu überzeugen!

Eine neue Aufführung des DS Kurses wartet auf uns.

16.10. & 18.10. 2018 um 18.00 Uhr

Kulturscheune in Rangsdorf / Seebadallee

ermäßigt 3€ / Erwachsene 5€

 

 

 

 

 

Am 17.01.2018 besuchte Diego Hagen, dreifacher Poetry Slam Landesmeister Mecklenburg Vorpommerns, unsere Schule und führte die Schüler des elften Jahrganges in die Welt der modernen Poesie ein.
Punkt 13.50 Uhr wartete der versammelte Jahrgang 11 gespannt im Raum 46 auf den Auftritt des bekannten Poeten. Nach einer kurzen Einleitung unserer Referendarin Frau Bendzko, ging es auch schon los: Diego Hagen betrat die Bühne und bot eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Als Erstes stellte er sich selbst vor und ging dabei auf eine humorvolle Art und Weise auf sein Leben als Slam-Poet, Musiker, Moderator und Texter ein. Daraufhin erklärte er kurz und knapp, worum es beim Poetry Slam geht: Laut ihm sei diese Form der Dichtung wie Fußball, nur eben mit Literatur - also ein Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vorgetragen und dann vom Publikum mithilfe von „Abstimmungskarten“ oder der Lautstärke des Beifalls bewertet werden.

Um dem Sprichwort „Jeder fängt mal klein an“ alle Ehre zu machen, präsentierte er seinen allerersten Text und brachte die Schüler mit Zeilen wie „Milch macht müde Männer munter“ zum Lachen. Aber auch sein nächster Text war ein voller Erfolg: Der Slam mit dem originellen Titel „Blumenhochzeit“ thematisierte die Trauung einer Petersilie und einer Lilie, deren bedingungslose Liebe selbst die Intrigen des Stiefmütterchens übersteht. Diego Hagen ergänzte dazu, dass man als Slam-Poet verrückt sein müsse.
Da es beim Poetry Slam eine Vielzahl verschiedener Genres gibt, unter anderem Jazz-, Science-, Storyteller- und Songwriterslams, bei denen der Poet sogar die Möglichkeit hat zu rappen und zu singen, ist für jedermann etwas dabei. Beispiele dafür lieferte er gleich darauf mit einem Storytellertext über die Prokrastination während seines Deutschstudiums - ein unter Schülern weit verbreitetes Phänomen, bei dem Hausaufgaben und Facharbeiten bis zum letzten Abend vor dem Abgabetermin aufgeschoben werden. Goethe und Schiller mal anders zeigte Diego Hagens fiktiver Dialog im Dichterhimmel, in Form eines Rap-Battles.
Um mehr über Diego Hagen und seine Karriere zu erfahren, interviewten die zwei Schülerinnen Freya und Anne den Dichter. Es wurden unter anderem Fragen über seine Anfänge im Poetry Slam, sein Leben als Künstler und seine Präferenzen in der Themenwahl gestellt. Dabei erzählte der Poet, dass er an Poetry Slam interessierte Jugendliche gerne unterstützen wolle und sich diese bei ihm melden können.
Seinen Abschied rundete er mit dem ernsten Raptext „Schwarz/Weiß“ ab, in dem er das gesellschaftliche „Schubladen-Denken“ kritisierte und den Saal damit kurz zum Schweigen brachte.
Da Diego Hagens Besuch ein voller Erfolg war und den Schülern des elften Jahrganges eine tolle Ergänzung zum Deutschunterricht bot, sollte es mehr solcher Veranstaltungen an unserer Schule geben. Vielleicht veranstalten wir mal unseren eigenen Poetry Slam, welcher offen für alle wäre, an unserer Schule, zum Beispiel in der Turnhalle.

Dalia Venenciuc und Gabriel Nowik