Zum Musical „West Side Story“ des Fontane-Gymnasiums Rangsdorf im Januar 2019

 

Die Erwartungen an das jährliche Musical unserer Schule sind inzwischen sehr hoch, weil unser Kollege Frank-Reiner Nowakowski, Musiklehrer und Leiter des Musical-Seminarkurses, uns über Jahre mit grandiosen Inszenierungen verwöhnt hat. Wieder wurden wir überrascht und überwältigt von ihm und unseren talentierten Schülerinnen und Schülern, die uns in diesem Jahr den Klassiker „West Side Story“ präsentierten. In insgesamt sechs Vorstellungen an drei Tagen mit unterschiedlichen Rollenbesetzungen zeigten alle Beteiligten, dass sie in nur einem Schuljahr Grandioses auf und hinter der Bühne auf die Beine stellen konnten. Dabei ist das Musical nicht nur ein Bühnenstück, sondern inzwischen ein Gesamtkunstwerk, von dessen Flair man bereits beim Betreten der Veranstaltungsräume überwältigt wird. So wurden die Besucher bereits am Eingang des Seehotels durch zwei amerikanische Oldtimer auf das Musical eingestimmt. Das Bühnenbild versetzte die Zuschauer dann schließlich in die Gassen New Yorks der 1950er Jahre. Hier spielte sich die von William Shakespeare übertragene Tragödie von Romeo und Julia als Bandenkrieg ab. Aus Romeo und Julia wurden hier allerdings Tony und Maria – Mitglieder zweier rivalisierender Gangs der Metropole New York.

 

Das Fontane Musiktheater hat unter der Leitung von Musiklehrer Frank-Reiner Nowakowski und Regisseurin Kimberley Nelson erfolgreich das diesjährige Musical "West Side Story" im Seehotel Berlin-Rangsdorf aufgeführt.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn wir stolz "Highschool Musical" präsentieren werden.

Im Auftrag des Fontane Musiktheaters,

Robert Scheffzük

Endlich ist es soweit, der Kartenverkauf für unser Schülermusical "West Side Story" beginnt.

Im Rangsdorfer Rathaus und im Seehotel werden die Karten ab dem 18. Dezember verkauft. Weitere Termine zum Verkauf in der Schule werden im Januar per Aushang mitgeteilt.

Erwachsene zahlen 14€ und der ermäßigte Preis von 10€ gilt bis zum Alter von 17 Jahren und für alle mit Schülerausweis. In dem Preis enthalten ist ein 2€ Getränkegutschein.

Alle Karten haben eine Platzzuteilung, deswegen beeilt euch, die besten Plätze sind schnell weg.

Die Aufführungen finden im Seehotel am 24. ,25. und am 26. Januar statt. Alle Vorstellungen beginnen um 19:30 Uhr. Am Sonnabend dem 26. Januar gibt es zusätzlich um 14 Uhr eine Familienvorstellung mit ermäßigten Eintrittspreis von 10€ für alle. Als kleine Empfehlungen am Rande, die Karten eignen sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk. Wir freuen uns auf Sie.

Weil die Rezensionen sonst immer aus fast ein und der selben Feder kommen, hier nun einmal eine andere Sichtweise als sonst, ohne aber die Anmerkung der Redaktion in einem kurzen Satz zusammenzufassen: Es war das beste Musical seit 2005 und wir verneigen uns tief vor Eurer Leistung - ein Zeugnis darüber, dass man hier mehr gelernt hat als in 100 Stunden Musik, DS oder Sport.

Hier nun die Meinung von R. Wimmer: 

Die Kulturlandschaft der Region wandelt sich…

Während man noch vor nicht allzu langer Zeit davon sprach, nach Berlin ins Theater zu gehen, muss man das heutzutage etwas differenzierter betrachten…

Das Fontane-Gymnasium hat bereits Anfang der 90er Jahre Musicals auf die Beine gestellt und die Akteure von damals konnten nicht ahnen, dass sich daraus eine Tradition, ja, ein Markenzeichen entwickeln würde.

Frank – Reiner Nowakowski, seines Zeichens Musiklehrer am Gymnasium, hatte vor Jahren die Vision, mit dem jeweiligen 12er Musikkurs Jahr für Jahr ein öffentlichkeitswirksames Musical auf die Bühne zu bringen, und diese Vision ist Wirklichkeit geworden.

Es ist unglaublich beeindruckend, ja, phänomenal, was da jedes Jahr entsteht. Ich habe alle Werke gesehen und eine unglaubliche Entwicklung miterlebt. Gestern Abend besuchte ich die diesjährige Aufführung und kann atemlos behaupten, dass für mich, die ich keine musikalischen Ambitionen habe, ein Wahnsinn auf der Bühne stattfand: Theater im Theater: „Das Geheimnis des Edwin Drood“ nach Charles Dickens unvollendeter literarischer Vorlage. Bereits im Foyer wurde der Besucher mit Klaviermusik empfangen und so auf die musikalische Darbietung auf der Bühne eingestimmt. Ab und zu huschten einige kostümierte Gestalten durch die Schlange der Besucher, um Eltern, Freunde und andere Besucher zu begrüßen. Dann ging es los: Anika Wolf als Prinzipal(in) begrüßte die Anwesenden und stellte das Stück vor. Sie führte die gesamte Zeit über souverän durchs Programm und übernahm noch die Rolle des lispelnden Bürgermeisters. Grandios, wie sie zwischen den Rollen wechselte, ohne zu vergessen, wer sie gerade war… Auch alle anderen Akteure, angefangen von Fietje Becker über Paula-Kristin Friebel, Helene Xaysongkham, Chantal Riemann, Louis Creutzburg bis hin zu Nadia Jüngst, Oliver Schreiber, Josephine Mumme, Laura Buhlmann und Maximilian Wurl – um nur einige zu nennen – spielten ganz großes Theater. Ich habe in noch keinem Stück so tolle Stimmen – ganz ausgezeichnet Paula-Kristin Friebel und Helene Xaysongkham -  singen hören, die alle Töne erfassten und sich in die Herzen der Zuschauer sangen. Es ist unglaublich, zu welchen Leistungen gerade auch sonst eher zurückhaltende Schüler fähig sind.

Da sieht man einmal, wie gut unsere Band ist. Jetzt haben sie es schon ins Radio geschafft! Im Rahmen des Tages der Wissenschaften organisierte Herr Nowakowski gemeinsam mit Katrin Schifelbein von 94.3 rs2 einen Ausflug zu besagtem Radiosender für unsere Big Band. Dieser befindet sich am Rathaus Steglitz im 4. Stock des Einkaufszentrums „Das Schloss“, gemeinsam mit Kiss FM und dem Berliner Rundfunk. Dies habe marketing-technische Gründe, da alle drei Sender sich eine Abteilung für Werbung teilen, so wurde uns gesagt. Die Atmosphäre war wesentlich lockerer, als wir es uns vorgestellt hatten. Da war es sogar möglich im Aufnahme-Raum zu bleiben, während „Ben The Beat“ von Kiss FM live „on Air“ ging und die Verkehrsnachrichten an die Hörer brachte. Voll Leidenschaft und mit merklicher Freude an der Arbeit haben wir von ihm alle Soundeffekte und Einspieler erklärt bekommen. Von dem altbekannten „Boing“ bis hin zum „Muh“, um die Kuh fliegen zu lassen. Denn wie wir gelernt haben, lautet die wichtigste Regel beim Radio: „Radio ist Kino für den Kopf“. Man kann die Sprecher nicht sehen und deswegen muss alles so bildlich untermalt werden wie möglich. Nachdem wir uns von Ben und den anderen Moderatoren verabschiedet hatten, machten wir uns daran, ein Lied aufzunehmen. Denn immerhin sollte der Radiosender ja etwas davon haben, dass wir da waren. Unser „abgespecktes“ Ensemble musste sich in einen der winzigen Aufnahmeräume quetschen, da das große Studio leider nicht zur Verfügung stand. Nachdem wir das Besetzungsproblem geklärt hatten, machten wir uns daran, den Kampagnen-Song von 94.3 rs2 „80 Millionen“ von Max Giesinger aufzunehmen. Unsere Aufnahme wird voraussichtlich am Mittwoch, den 28.06., im Radio gespielt werden. Selbstverständlich haben wir auch eine Kopie davon bekommen. Voller neuer Eindrücke und Ohrwürmer machten wir uns anschließend wieder auf den Weg nach Hause. Und wer weiß? Vielleicht werden einige von uns zukünftig wieder im Radio zu hören sein oder dort eines der wirklich sehr empfehlenswerten Praktika absolvieren? Immerhin sieht - oder eher hört - man sich immer zwei Mal im Leben.

Hier könnt ihr reinhören: https://1drv.ms/f/s!AiEqlL-y0bqZtq1q1rboPLJ2-Wn8CQ

Paula-Kristin Friebel

Geht es nach Lesch, sind die Hauptfächer die "T-Fächer: Tuschen, Trommeln, Tanzen". Auch wenn das sicher nicht der alleinige Stein des Weisen ist, vielleicht ist Spaß am Lernen nun aber tatsächlich das Non plus Ultra. Jedem wird überlassen sein, wie das, was jeder zu verantworten hat, Spaß machen kann. Eigentlich sollte das kein Problem sein, denn schließlich hat ja jeder sein Fach "freiwillig" studiert, oder? Brennt die Lehrkraft für das eigene Fach, besser noch für die Ideen, Phänomene, Fragen, Lebenshilfen dieses Faches oder die Kombination zu anderen Fächern, wird es klappen mit dem Fach. Auch wenn richtig ist, dass man durch manche Dinge einfach "mal durch muss", könnte uns allen ein wenig Freude an dem, was wir tun, nicht schaden.

Hier noch ein Link mit offenbar jede Menge Spaß: https://onedrive.live.com/?authkey=%21AAnkZjdaHIICyuE&v=photos&id=99BAD1B2BF942A21%21873535&cid=99BAD1B2BF942A21

„Fame - der Weg zum Ruhm“

Wie schnell ein Schuljahr und wie schnell überhaupt die Zeit rennt, dass offenbaren oft nur die Höhepunkte im (Schul-) Alltag.

Ein, wenn nicht das Highlight des Fontaneums zog in den letzten Tagen nahezu zweitausend Besucher in seinen Bann. Der Seminarkurs Musik 12 von Herrn Nowakowski präsentierte (erstmals) im Seebadhotel das über zwei Jahre erarbeitete Musical „FAME“. Die seit Jahren wachsende Professionalität rundum das Projekt Musical erreichte in diesem Jahr eine weitere - für Schule kaum noch zu erwartende - Steigerung. Als Besucher musste man auch in diesem Jahr zwangsläufig zum Bewunderer der Arbeit aller Mitwirkenden dieses Projektes werden. Neben den Darstellern und Musikern, die traditionell per se im Fokus des Zuschauers stehen, erblickten die Besucher des Musicals Schüler vor und auch hinter den Aufbauten mit Hard- und Software in den Händen, in den Ohren oder um den Hals, die einem sonst nur von Konzerten oder Musicals der großen Bühnen vertraut sind. Darüber hinaus konnte man kleine Einblicke in die Garderobe, ins Office oder den Technikraum erhaschen. Ebenso konnten die Zuschauer in den Pausen - durch ein professionelles Catering in einem dem Rahmen angemessenen Ambiente - ihre Bewunderung über die Darbietungen auf und hinter der Bühne zum Ausdruck bringen. Denn was dort abging war auch wie in den letzten Jahren grandios. Da stehen, tanzen, singen und spielen Schüler, die den Saal zum Lachen, Klatschen, Mitsingen und Applaudieren bringen. „Es war nicht alles perfekt, aber es war atmosphärisch und emotional etwas ganz Besonderes“ (J. Prüfer alias Tyrone Jackson). Wer geht zu einem Schulmusical und erwartet Perfektion? Ich (wir!) erwarte/n das nicht oder gehen mit solch einer Erwartungshaltung in die Vorstellungen. Nein, darum geht es auch gar nicht. Das, was Herr Nowakowski, seine Schülerinnen und Schüler, Frau Nelson, Jan Musigk von AVE Verhengsten das Team von TLT und viele andere geschaffen haben, das ist für alle Beteiligten etwas Bleibendes.

 

 

Der Applaus nach jeder Vorstellung war der Lohn für die harte Arbeit der letzten Monate - vor allem der letzten Wochen und Tage. Ich bin mir sicher, das dieser Applaus noch lange in den Köpfen aller Teilnehmer dieses Projekts nachhallt. Dem Zuschauer werden der Humor, die Eindrücke des Aufwandes („Der massive Aufwand, der sich dahinter verbirgt ist nicht im Ansatz zu erwarten“- Rückmeldungen von Eltern und anderen Besuchern), die strahlenden Gesichter der Protagonisten und die Atmosphäre im Gedächtnis bleiben. „Es hat mir/uns so viel bedeutet und Spaß gemacht“ (N. Nimz alias Ms. Bell) - das habe ich, das haben wir gesehen und sind auf eurer Welle mitgeschwommen. Sicherlich sieht der eine oder andere die alljährlichen Musicals deutlich kritischer. Wir, die Eltern, Lehrer und Freunde nicht! Denn da oben auf den Brettern stehen unsere Kinder, die jetzt groß sind, unsere Schüler, die wir seit der 7. Klasse begleiten und wir können in solchen Momenten gar nicht fassen, wie sie sich entwickelt haben. Und da stehen, tanzen singen und spielen unsere Freunde, von denen wir diese Seiten und diese Art von Persönlichkeit noch gar nicht kannten. 

Für Herrn Nowakowski wird wohl schon heute das Motto lauten: „Nach dem Musical ist vor dem Musical“. Denn eines ist gewiss, die Zeit, der Alltag vergeht und schon präsentiert der jetzige 11er Seminarkurs ein weiteres Musical. Die Messlatte liegt hoch. Doch an dieser Stelle sei vielleicht auch erwähnt, dass es nicht immer eine Steigerung an Umfang und Professionalität bedarf. Anders formuliert: Mehr können und wollen wir gar nicht erwarten.

Ich hoffe, dass alle die Eindrücke der letzten Tage noch genießen und sich daran suhlen und mit Stolz auf das Erbrachte zurückblicken. Ihr habe es euch mehr als verdient. Diese „Reifeprüfung“ habt ihr bestanden.

Ab morgen heißt es aber leider wieder Alttag. Die letzten Leistungsnachweise in Form von Tests und Klausuren stehen an. Ab Ende April lautet das Motto dann -Abiturprüfungen-. Dafür an alle 12er alles Gute, viel Erfolg und das entsprechende Durchhaltevermögen. Wenn das alles so läuft wie das hier Präsentierte, dann ist „Fame - der Weg zum Ruhm“ zum Greifen nahe.

M.Runge

Musicals am Fontaneum haben eine lange Tradition, möglicherweise waren sie immer Träger der Idee einer besonderen "anderen" Auffassung von Schule nach außen. Auch wenn man den Eindruck hat, dass sich alles inzwischen am bürokratisierten Betrieb aufreiben würde, blitzen Lichter durch den Verordnungswald.

In diesem Falle erlebte man das ausgesprochen coole und professionelle Fortsetzen des "Showbiz" in unserem Hause in Gestalt des Musicals "Brenda Bly". Abgesehen von der perfekten technischen Produktion und einer erfrischend guten Akustik, staunte man nicht schlecht über die Integration der verschiedenen Instrumente der Schülerband in den schwer zu spielenden Stoff des Stücks. Die Story schien für viele Darsteller auf den Leib geschrieben und löste mehr als ein Schmunzeln aus - Lachsalven hallten durch den Raum, wenn sich ein junger Mann dem Charme einer jungen Dame zu entziehen versuchte - überwältigend dargeboten von Leon Giese. Grandios! Wie eine Direktorin mit allen Klischees alle anderen Charaktere beinahe an die Wand spielen und singen kann, zeigte Sophie Birkenstock und Sophie Kölling sang alle in Grund und Boden. Da wehte eine Hauch "Starensemble" durch die Halle.

brendaCape Canaveral, 1958: Amerika bereitet sich auf die ersten Raumflüge vor, um den Wettlauf zum Mond zu gewinnen. So auch die Schülerinnen der Whitney-Ellis-School-For-Girls in Florida. Die Vorbereitungen für ein Schulmusical  laufen auf Hochtouren, als ein herabstürzendes  Bühnenteil die Hauptdarstellerin außer Gefecht setzt. Brenda Bly – die Hobby-Kriminalistin des Abschlussjahrgangs versucht nun diesen Fall mit all seinen tiefen Verwicklungen und Abgründen zu lösen…

Schon fast traditionell erarbeiten die Schüler des Fontane-Gymnasiums Rangsdorf auch in diesem Jahr ein Musical. Es ist brandneu und heißt „Brenda Bly – Teen Detective“.

Wie immer wird die Schülerband das Stück mit Musik im Stil von Elvis Presley & Co. live begleiten. Die Proben dazu finden wieder im Schloss Wahlsdorf statt. Wir freuen uns auf eine erlebnis- und ergebnisreiche Woche in gewohnter und doch neuer Umgebung und laden alle Interessierten zum Abschlusskonzert am Donnerstag, den 10. September, um 19:30 Uhr ein. 

Carmen einmal anders

Am Tag der Wissenschaften haben 14 Mädchen aus dem Jahrgang 9 zusammen mit Herrn Nowakowski die Komische Oper in Berlin besucht.

Nach einer herzlichen Begrüßung haben wir in einem zweistündigen Workshop mehr über die Oper „Carmen“ von Georges Bizet und das Opernhaus erfahren. Wir erlernten zwei kleine Melodien, haben verschiedene Rollen zugeteilt bekommen und sollten uns unter dem Motto „Verführung“ in diese Rollen hinein versetzen. Dazu hat jeder seine Rollenbiografie geschrieben. Anschließend suchten wir dazu die passenden Körper- und Gehhaltungen und improvisierten mit großem Spaß eine Szene aus der Oper.

Nach dem Workshop konnten wir die Oper in voller Länge erleben. Besonders interessant war, dass die Oper fast vollständig in deutscher, teilweise aber auch in englischer und italienischer und französischer Sprache gegeben wurde.

Für viele von uns war es das erste Mal, dass wir eine Oper erleben konnten. Es war ein erlebnisreicher Tag mit vielen neuen Erkenntnissen.

Emilia & Annemarie