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In diesem  Schuljahr 2017/18 wagten wir erstmalig das Projekt Handball in der Projektwoche, da in diesem Zeitraum ohnehin die Regionalfinale „Jugend trainiert für Olympia“ der WK III und WK II stattfinden.
Nachdem sich unsere drei Schülermannschaften  mit ihren Siegen im Kreisfinale (November 2017) in unserer Turnhalle dafür qualifiziert hatten, reifte der Gedanke zur Vorbereitung und Durchführung dieser Handballwoche. Angeleitet von SuS der Jgst. 11 (Kathrin A., Pia D., Anna M. und Egor V.) sollten mit teambildenden Maßnahmen, Übungen zur Vervollkommnung der Technik und Taktik, verschiedenen Spielformen und Videoanalysen die Qualifikationen zum Landesfinale erreicht werden.

Am 17.01.2018 besuchte Diego Hagen, dreifacher Poetry Slam Landesmeister Mecklenburg Vorpommerns, unsere Schule und führte die Schüler des elften Jahrganges in die Welt der modernen Poesie ein.
Punkt 13.50 Uhr wartete der versammelte Jahrgang 11 gespannt im Raum 46 auf den Auftritt des bekannten Poeten. Nach einer kurzen Einleitung unserer Referendarin Frau Bendzko, ging es auch schon los: Diego Hagen betrat die Bühne und bot eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Als Erstes stellte er sich selbst vor und ging dabei auf eine humorvolle Art und Weise auf sein Leben als Slam-Poet, Musiker, Moderator und Texter ein. Daraufhin erklärte er kurz und knapp, worum es beim Poetry Slam geht: Laut ihm sei diese Form der Dichtung wie Fußball, nur eben mit Literatur - also ein Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vorgetragen und dann vom Publikum mithilfe von „Abstimmungskarten“ oder der Lautstärke des Beifalls bewertet werden.

Das absolute pädagogische Mega-Highlight des Schuljahres, welches unserer Idee eines zunehmend selbstständig organisierten Lernprozesses am ehesten entspricht und wie immer eine erfrischende Abwechslung zum schnöden Lernalltag bildet, wird wie seit vielen Jahren auch die ProWo 2018 werden, die unter Leitung von Frau Leppin und der Jahrgangsstufe 11 organisiert wurde. Wie immer werden in dieser Woche bei fast allen SuS Erkenntnisse entstehen, Fertigkeiten entwickelt, Fähigkeiten ausgebildet und Erinnerungen manifestiert, die intensiver "einschlagen" als dutzende Stunden klassischen Unterrichts.

Es sei daran erinnert, dass es unsere Schule war, die diese Lernmethode 1992 als erste Schule im Landkreis eingeführt hat - zu einer Zeit, wo die verantwortlichen Pädagogen im Schulamt noch meinten, wir wollten mal lieber "vernünftig Unterricht" machen. Die Ahnungslosigkeit bezüglich des Potenzials projektgebundener Lernsteuerung hat sich leider in vielen Gehirnen gehalten - das kann man jeden Tag sehen. Aber wir halten dagegen - für ein modernes schülerzentriertes Lernkonzept - lasst diese Woche wie immer zum Höhepunkt des Jahres werden! Lasst uns nach außen zeigen, dass wir es immer noch drauf haben! 

Die Einschreibung findet hier statt: EINSCHREIBUNG

 

Als kleinen Ausblick auf kommende Änderungen wurde am heutigen Tag, dem 06.12.2017, um 15:30 bereits das Design des Downloadcenters überarbeitet, sodass es mit heutigen Standards mithalten kann. Die grundlegende Funktionalität wurde nicht verändert, jedoch um einige bald öffentlich sichtbare Punkte erweitert. Unsere Website wird auch in Zukunft weitere Änderungen erfahren. So ist zum Beispiel zum Halbjahr ein System geplant, welches die Verteilung von Dateien innerhalb der Schule erleichtern soll.

t. lehmann / t. reinhardt

Auch in diesem Jahr begaben sich die Schüler und Schülerinnen des Jahrgangs 12 vom 18.09. bis zum 20.09.2017 nach Krakau, um das nahegelegene Konzentrationslager Auschwitz zu besichtigen, Eindrücke zu sammeln und das Schicksal der zahllosen Häftlinge auf sich wirken zu lassen.

Es gleicht einem unfassbaren Schauermärchen, dass Menschen in der Lage sind, geprägt durch Hass, Gier und Manipulation zu einem funktionierenden System zu verschmelzen, das darauf aus ist, gezielt Menschen zu quälen, zu foltern und ihnen alles zu nehmen - ihre Existenz, ihre Kultur, ihre Familie, ihren Besitz - einfach alles. Dass diese Grausamkeiten bittere Realität waren, wurde schon beim Betreten des Stammlagers (Auschwitz I), in dem die Frauen eine durchschnittliche Überlebenszeit von etwa einem bis drei Monaten und die Männer eine von drei bis neun Monaten hatten, erschreckend deutlich. Der Massenmord wurde in Auschwitz oder polnisch Oświęcim, aber auch in anderen Konzentrationslagern der Zeit auf einen industriellen Prozess reduziert - die Toten - Männer, Frauen und Kinder wurden auf eine eintätowierte Zahl auf dem linken Unterarm reduziert,  dann auf grausamste Art und Weise vergaßt und anschließend in den Verbrennungsöfen massenweise verbrannt. Die Zahl der Todesopfer am Ende des Konzentrations- und Vernichtungslagers im Januar 1945 Auschwitz beläuft sich auf 1,1 bis 1,5 Millionen.

Besonders schockierend bei all dem war, neben den Methoden und den vielen persönlichen und sehr traurigen Schicksalen, das Netz aus gezielten, perfide geplanten Täuschungsmanövern, um die Menschen, vorrangig Juden (90%) aus über 20 europäischen Ländern oder dem Ausland in das Verderben zu locken. Die Herkunftsländer der Häftlinge waren unter anderem Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Sowjetunion, Tschechoslowakei und Ungarn. Auch in den Baracken des Vernichtungslagers Birkenau (Auschwitz II) kamen wieder die Fragen, die keiner aussprach. Wer ist zu so etwas Menschenverachtendem fähig? Was müssen die Häftlinge durchlebt, gesehen und gedacht haben?

Wir wandelten auf den Spuren des größten Konzentrationslagers des Dritten Reichs und dem letzten Gang der Häftlinge ... der Regen und die Dunkelheit unterstützten die gedrückte Stimmung und man versuchte sich vorzustellen, wie es den Häftlingen gegangen sein musste, die im September 1944 den letzten Weg ihres Lebens beschritten. Auch die Schienen, die nur in eine Richtung, nämlich in die des Todes führten, erzielten ihre Wirkung und die traurige Gewissheit, wie viele Menschen hier systematisch getötet wurden.