Nach Sieg im Regionalfinale – Platz 3 im Landesfinale

Trotz widriger Bedingungen auf unserem Sportplatz in Rangsdorf sind Spitzenleistungen auch in der Leichtathletik möglich.
Bereits im Mai waren unsere Leichtathleten letztmalig zu einem Regionalfinale in Königs Wusterhausen. Im Rahmen der Schulsportwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ werden durch die Neustrukturierung der Schulämter im Land Brandenburg TF und LDS anderen Landkreisen zugeordnet.
So werden wir in den kommenden Jahren mit Potsdam und Potsdam Mittelmark Regionalwettbewerbe bestreiten.
Das Stadion der Freundschaft in KW war seit Jahren ein Erfolgsgarant für unsere Schulmannschaften. In den letzten 5 Jahren konnte sich stets mindestens eine Mannschaft für das Landesfinale in Löwenberg qualifizieren.
Entsprechend eingestellt waren unsere jeweils zwei Mädchen- und Jungenmannschaften in den Wettkampfklassen II (1998-2000) und WK III (2000-2002).

Am Wochenende war es wieder soweit: Teil 2 der Vorbereitungstour für die Bike-Alpin 2015 von snowex on bike. Start war am Freitag um 14.00 Uhr Richtung Thüringer Wald. Am Abend angekommen, wurde zunächst ein Bike-Check vorgenommen und alle 15 Bikes eingestellt und für den Start am Samstag Morgen präpariert. Nach einem Lagerfeuer am Abend ging es dann am Samstag früh um 09.00 Uhr in den Sattel. Ca. 80 km mit über 1300 Höhenmetern erwarteten uns. Gleich innerhalb der ersten drei Stunden hatten wir die "Strecke der Leiden" zu bewältigen - Anstiege, bei denen das Vorderrad abhob und man schieben musste und Trails, die voller Absätze und Stufen waren, dass man vornüber fallen konnte. Aber es gab weder Stürze noch machte jemand schlapp.

Alle fanden ihr persönliches Tempo und irgendwie zum Gipfel. Nach 50 km durch das Gebirge gab es für einige die ersehnte Pause, während sich andere auf noch einmal 30km den Rest gaben. Jeder hat seine persönlichen Grenzen kennengelernt und Belastungen ausgehalten, die es sonst nicht gibt. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gilt unser Dank für das grandiose Erlebnis. Auf uns wartet noch Teil 3 der Vorbereitung im Juni, bevor es dann im Juli in die Alpen geht. Da weht dann noch einmal ein anderer Wind - während wir am Wochenende das Ende der Anstiege sehen konnten, nehmen sie in den Alpen irgendwie kein Ende - aber das ist ein anderes Kapitel, über welches wir hier schreiben werden. Woran wir arbeiten müssen, ist der nächste Tag - zwei Tage Belastung hintereinander müssen wir auszuhalten lernen. Sonst ist der Weg in die Alpen zu weit.

2.,4. und 5. Platz beim Landesfinale- Superleistung der Handballer/innen

Nachdem am 4. März 2015 die „Großen“ in Elsterwerda (Mädchen) bzw. in Cottbus (Jungen) im Landesfinale starteten, hatten die jüngeren Mädchen (KL.7-9) am 12. März in heimischer Halle ihre Bewährungsprobe.
In Cottbus lief es für die Jungen der WK II (1998-2001) recht gut. Trotz Handicap mit nur 8 Jungen anzureisen, da zwei zwar eine Zusage erteilt hatten, doch dann aber nicht am Bus erschienen. So hieß es mit nur einem Auswechselspieler den Turniertag durchzustehen. Die Vorrundengruppe mit Neuruppin, Neuenhagen und der Sportschule Potsdam ließ die Zielsetzung zu, Gruppenzweiter zu werden und damit das Halbfinale zu erreichen. Das wurde mit zwei Siegen und einer Niederlage gegen den späteren Turniersieger Potsdam umgesetzt. Das Halbfinale und das Spiel um Platz 3 forderten alle Kraftreserven und Konzentration ab. Zum Schluss reichte die Kraft nicht mehr, doch Platz 4 ist eine tolle Leistung und die beste Platzierung seit Jahren. Glückwunsch!

Die  Mädchen in Elsterwerda hatten bereits mit ihrer Auslosung Pech. Gleich mit der Sportschule Frankfurt /O. und Oranienburg in einer Gruppe, konnte es von Anfang an nur um Platz 2 in der Vorrunde gehen. Unglücklich mit 1 Tor in den letzten Sekunden  gegen Oranienburg verloren , blieb nur noch der 3. Platz in der Gruppe. Somit konnten sie nur noch in den Platzierungsspielen um Platz 5 kämpfen. Dies gelang im letzten Spiel souverän gegen Neuenhagen. Da bereits 5 Mädchen aus der WK III(2000-2003) bei den „Großen“ zum Einsatz gekommen waren, ging es nun bei unserem Landesfinale in Rangsdorf  besonders motiviert zur Sache.

Seit vielen Jahren kehren wir guter Dinge wieder aus den Bergen zurück, weil wir wissen, dass unsere Arbeit erfolgreich war. Insofern ist auch die diesjährige snowex 2015 nichts Besonderes mehr - scheint es. Dabei vergessen wir vielleicht, mit welchem Aufwand hier Lernerfolg organisiert wird und sehen viele Dinge als Selbstverständlichkeit an, ohne zu fragen, welche Hintergründe die ganze Unternehmung hat. Um uns ein wenig auf das Wesen des Erfolgs zu konzentrieren und um für die nächsten Jahrgänge klar zu machen, was es heißt: "snowex ist die perfekte Kurs- oder Studienfahrt", wollen wir an dieser Stelle in Erinnerung rufen, worin die Ursachen des Erfolgs liegen und warum wir daran nicht rütteln sollten. Wer viele Jahre verletzungsfrei durch den Winter kommt, wer es schafft, dass das Leistungsvermögen der SuS eine großartige Entwicklung nimmt (wir sind bei den Zensuren deutlich im zweistelligen Bereich), wenn sich Spaß und Ernst - Freude am Lernen und Überwindung mischen, dann scheint hier wohl einiges richtig zu laufen. Im Gegensatz zu anderen Schülergruppen auf dem Berg, fahren unsere Anfänger schneller kontrolliert und sicher (die Snowboader anderer Gruppen brauchen ca. 2,5 Tage für beide Kurven, bei uns geht das am ersten Tag), unsere Könner können eben wirklich richtig gut fahren (siehe Linda M. uvam.), wenn sie mehrere Jahre mit uns unterwegs waren. Man kann den Fahrstil nicht mehr von Einheimischen unterscheiden. 

Durststrecke beendet

Nachdem in der Vorwoche die Mädchen der WK III gezeigt hatten, wie es geht waren heute nun die Mädchen und Jungen der WK II (1998-2001/Kl.8-11)beim Regionalfinale in Dabendorf sportlich aktiv.

Zum letzten Mal wurde von der Gesamtschule Zossen das Regionalfinale „Jugend trainiert für Olympia“ für die Schulkreise LDS/TF  in der Sportart Handball organisiert und durchgeführt. Mit den neuen Schulamtsbezirken werden wir in Zukunft Potsdam und Potsdam/Mittelmark zugeordnet und LDS zählt zur Region Cottbus.
Da aus Mangel an teilnehmenden Mannschaften das Kreisfinale ausgefallen war, starteten heute  nun die Jungen mit 5 Mannschaften und bei den Mädchen stellten sich 3 Teams dem Wettkampf.
Kurzfristige Ausfälle bei Letzteren wurden durch gleichwertigen Ersatz aus der WK III super ausgeglichen. So hatten unsere Handballerinnen mit ihren 2 Begegnungen gegen  das Gymnasium Eichwalde (13:4) und das Gymnasium Lübben (14:3) leichtes Spiel und sicherten sich damit nach zwei Jahren Pause die Teilnahme am Landesfinale am 4. März in Elsterwerda.

Für die Jungen war dies nicht ganz so einfach. Alle 5 Teams hatten sehr gute aktive Handballer in ihren Reihen, die über Oberligaerfahrung verfügen. So gab es  spannende und intersssante Begegnungen und erst mit dem letzten Spiel wurde der Sieger ermittelt. Zunächst schienen unsere Jungen in den ersten Spielen gegen das Gymnasium Luckenwalde (12:6) und die Gesamtschule Zossen (15:9) auch leichtes Spiel zu haben, doch in der dritten Begegnung zeigten sich die Schüler vom Gymnasium Eichwalde ebenbürtig. Nach 15 Minuten Spielzeit stand es 8:8 und so mussten die letzten Spiele und vor allem die Tore entscheiden. Eichwalde legte vor, so dass unsere Jungen in ihrem letzten Spiel in Zugzwang gerieten und vor der Aufgabe standen mindestens eine Tordifferenz von 5 zu erreichen.
Das blieb bis kurz vor Spielende eine spannende Angelegenheit und erst in der letzten Minute gelang eine 6 Tore Führung für Rangsdorf.

Nun geht es auch für die Jungen der WK II zum Landesfinale am 4. März 2015 in Cottbus.

Herzlichen Glückwunsch allen Aktiven und ein Dankeschön für die tolle Einsatzbereitschaft besonders auch an die Betreuer /Schiedsrichter Lena Baum,Marla Walter und Johannes Petter.