Eine Sportart hat in den letzten Jahren Einzug in den Unterricht am Fontaneum gehalten: Parkour. Am Anfang verlacht und nun aber komplett rehabilitiert, ist sie fester Bestandteil der Ausbildung geworden. Sie hat das Potenzial, die gleichen Fähigkeiten und Fertigkeiten auszubilden wie beim Gerätturnen, das mitunter wegen seiner strengen Regeln verpönt ist. Hier nun ein Film aus dem Sportunterricht, gedreht und geschnitten von Keanu Pioch.

https://www.youtube.com/watch?v=y60VUQxeZzw

Erfolgreiche Leichtathleten am Fontane- Gymnasium

Zum ersten Mal ging es im Mai für ca. 40 Athleten unserer Schule zum Regionalfinale nach Königs Wusterhausen. Am bisher heißesten Tag des Jahres kämpften die Mädchen und Jungen der Wettkampfklassen III (1999-2002) und WK II (1997-2000) um Platzierungen. Nur Platz 1 qualifizierte sich für das Landesfinale in Löwenberg am 19. Juni 2014. Ein nicht so einfaches Unterfangen ,da von den 6-7 startenden Schulen pro Altersklasse alle Topathleten in ihren Reihen hatten, welche außerhalb des Schulsports mehrmals wöchentlich Leichtathletik trainieren.
Unsere Mehrkampf- Athleten hatten bereits in der Vorbereitung  etliche Hindernisse zu überwinden. So waren die 9. Klassen gerade erst aus dem Praktikum zurückgekommen  und es gab immer wieder Absagen wegen anderer Termine oder Verletzungen. So mussten die Wettkampflisten bis kurz vor Wettkampfbeginn ständig verändert werden.

Dank der Arbeit unserer vielen Filmer/innen während der snowex2014 und der herausragenden sportlichen Leistungen hatte Jakob Prüfer genügend Material zur Verfügung, um unseren snowex-film 2014 herzustellen. Vielen Dank für die vielen Arbeitsstunden und: wir wollen zurück in die Berge!

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Unser wichtigstes Sportereignis des Jahres ist zu Ende gegangen und wir sind wieder glücklich zu Hause angekommen. Damit wir im nächsten Jahr wieder solche erfolgreichen Wochen verbringen können und alle Beteiligten und Kandidaten wissen, worauf sie sich einlassen - an dieser Stelle ein Fazit der snowex 2014:

1. Sport: Fasst man die beiden Wintersportwochen zusammen, hatten wir insgesamt über 50 Stunden aktiven Sportunterricht in der Höhe, die Theorieeinheiten nicht mitgerechnet. Das waren pro Tag für alle SuS ca. 4 Zeitstunden Übungs- und Trainingszeit, deren Ergebnisse sich (fast) durchweg sehen lassen können. Wenn man die Möglichkeit hat, sich intensiv mit hochkomplexen Bewegungsabläufen zu befassen und einem die eigene Kondition keinen Strich durch die Rechnung macht, lernt man eine Menge dazu. Unsere SuS gehörten zu den sichersten Ski- und Snowboardfahrer/innen, die man auf den beiden Bergen (Speikboden und Klausberg) sehen konnte. Das hatte viel mit der individuellen Betreuung zu tun, die wir im Rahmen der ProWo und auch teilweise in der Kursfahrt umsetzen konnten, da unsere Projektleiter/innen so fleißig waren. Das erworbene sportliche Können wird den Teilnehmern der Kursfahrt dabei helfen, ihre Semesternote in Q2 ordentlich zu polieren, da sie mit 50% in die Gesamtbewertung eingeht. Auch die Projektleiter/innen der Sek. I werden ihre sportlichen und sozialen Leistungen in der Sportnote wiederfinden.

Was tun, wenn Fitness nötig, die Lust dazu aber begrenzt ist? Man könnte nach Alternativen zum herkömmlichen Programm suchen und überlegen, wie man ohne großen Aufwand ein stabiles muskuläres Gleichgewicht herstellen oder erhalten kann. Der Grundkurs Sport 12 hat einige solcher Alternativen getestet (wir hatten vor einigen Wochen schon einmal über einen Duathlon berichtet).

Zunächst ging es nunmehr darum, Fitnessalternativen zu suchen, die auch beim mäßigem Wetter und wenig Tageslicht funktionieren. Schließlich können wir uns nicht erlauben, uns ständig in den Alpen aufzuhalten, wo man solche banalen Dinge wie Wetter einfach ignorieren und trotzdem jede Menge Spaß haben kann. Ziemlich einfach erscheinen alle Übungen, die man mithilfe des eigenen Körpergewichts absolvieren kann und zu denen solche Klassiker wie Liegestütze, Kniebeugen, Situps oder Klimmziehen gehören. Bei letzterem befindet man sich schon in Materialnot, denn irgendwo muss man sich ja schließlich festhalten. Zu solchen, aber wenig aufwändigen Übungen gehören alle diejenigen, die man mit einfachen Mitteln wie Stühlen oder Tischen, Hockern oder Bällen oder notfalls auch Getränkeflaschen machen kann: Dips, Wandsitzen, Curls oder Kick-Backs.

Schließlich bieten gut ausgestattete Studios gegen mehr oder wenig großen finanziellen Einsatz viele verschiedene Möglichkeiten, an Geräten zu trainieren, die man sich nicht zu Hause hinstellen kann oder will. Neben den klassischen Studios, die oft mit Fitnessmaschinen arbeiten, mit Hantelbänken und Ergo-Geräten, haben wir nun auch wichtiges Equipment aus dem Reha-Sport kennengelernt, welches in den letzten Jahren in die Trainingsprogramme vieler Profis aufgenommen wurde. Alle diese alternativen Varianten zusammen heben sich von den klassischen Fitnessübungen dadurch ab, dass sie ausnahmslos gesund und funktionell sind.