Ü7 Verfahren

Informationen zum Ü7 Verfahren-Bildungsgang Gymnasium

Sehr geehrte Eltern der zukünftigen 7.Klassen,

nachfolgend finden Sie allgemeine Informationen und Hinweise zum Bewerbungsverfahren Ü7

Das Aufnahmeverfahren wird in drei Stufen durchgeführt.

Stufe 1: Eignungsfeststellung

Die Klassenlehrer der Grundschule Ihres Kindes beraten mit den anderen ihre Kinder unterrichtenden Lehrkräften über die Entwicklung Ihres Kindes und erstellen das Grundschulgutachten mit der entsprechenden Bildungsgangs Empfehlung für Ihr Kind.

Die Bildungsgangempfehlung für die Aufnahme an ein Gymnasium ist „Erwerb der allgemeinen Hochschulreife“(AHR). Der Bildungsgang kann nur empfohlen werden, wenn die Summe der Noten in Mathematik, Deutsch und der 1.Fremdsprache nicht den Wert 7 übersteigt!

TIPP: Sollten Sie die Bildungsgangs Empfehlung AHR nicht erhalten, kann Ihr Kind an einem Probeunterricht an der Erstwunschschule in den Fächern Deutsch und Mathematik teilnehmen, um doch noch die Empfehlung zu erhalten

Sie als Eltern wählen dann im Antrag eine Erstwunsch- und eine Zweitwunschschule aus. Gleichzeitig geben Sie einen Wunsch bezüglich der zweiten Fremdsprache an, die Ihr Kind ab der 7. Klasse belegen soll (notwendig für den Besuch eines Gymnasiums)

TIPP: Kreuzen Sie neben der Angabe Ihres Wunsches der zweiten Fremdsprache auch an, dass Sie mit einer anderen Fremdsprache einverstanden sind!

Ihren Antrag geben Sie bitte fristgemäß in Ihrer Grundschule ab. Dieser wird dann vom Schulamt an die Erstwunschschule übergeben.

Stufe 2: Das Auswahlverfahren

Der Schulleiter der Erstwunschschule erstellt für Ihre Kinder nach einem festgelegten Modus eine Rankingliste. In diesem finden Grundschulgutachten und Zeugnisnoten des 1.HJ der 6.Klasse Beachtung. Jede Schule hat eine festgelegte Aufnahmekapazität.

Das Fontane-Gymnasium Rangsdorf hat eine Aufnahmekapazität von 112 Schülerinnen und Schüler.

Nach Abschluss des Rankings werden die Anträge der Eltern, deren Kinder auf einem über die Kapazität hinausgehenden Platz eingeteilt wurden, an die Zweitwunschschulen übergeben.

Die Zweitwünsche werden nach dem Rankingverfahren der Zweitwunschschule in die vorhandene Rankingliste aus der ersten Runde eingeordnet, so dass die Gleichbehandlung der Zweitwünsche gewährleistet ist.

Nach Abschluss des Aufnahmeverfahrens erstellt die aufnehmende Schule einen Aufnahmebescheid, der Ihnen per Post zugesandt wird.

Stufe 3: Zuweisungsverfahren

Gegen den Aufnahmebescheid kann Widerspruch eingereicht werden. Dieser wird durch das Schulamt geprüft und es ergeht ein Zuweisungsbescheid. Es besteht nur ein Recht auf den empfohlenen Bildungsgang, nicht aber auf eine bestimmte Schule.

TIPP: Mit den nachfolgend aufgelisteten Anforderungen können Sie mit Ihrem Kind gemeinsam beraten, ob es für den Bildungsgang an einem Gymnasium geeignet ist. Ihr Kind sollte:

  • ausgewogene gute und sehr gute Leistungen in allen Fächern zeigen,
  • sich gut konzentrieren und einen ausgeprägten Lernwillen haben,
  • strukturiert, geordnet und schon relativ selbständig lernen,
  • ein gut ausgeprägtes Abstraktionsvermögen haben,
  • verträgliches Miteinander zeigen,
  • hohe Verantwortungsbereitschaft besitzen und
  • eine gut ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit haben.

Aufnahmeverfahren

  1. Eignungsfeststellung
  2. Auswahlverfahren
  3. Zuweisungsverfahren
  • Punkt 1 und 2 obliegen dem Schulleiter der gewünschten Schule
  • Punkt 3 wird durch das staatliche Schulamt geregelt
  • Punkt 1:  Bildungsgangempfehlung Ihrer Grundschule für Aufnahme an einem Gymnasium ist „Erwerb der allgemeinen Hochschulreife“ im Grundschulgutachten. Der Bildungsgang kann nur empfohlen werden, wenn die Summe der Noten in Ma/ De/ 1.FS nicht den Wert 7 übersteigt!
  • bei Nichtzutreffen kann die Eignung durch einen Probeunterricht festgestellt werden, das staatliche Schulamt beruft Kommission zur Durchführung/ Auswertung und Feststellung
  • Punkt 2: jede Schule mit festgelegten Kapazitäten: Fontane z.B 4 Klassen a 28 SuS= 112 Plätze
  • Jede Schule hat Ranking, , Verfahren des Rankings legt jede Schule selbst fest
  • Nach Ausschöpfung der Aufnahmekapazität dann Übergabe an Zweitwunschschule, Ranking wird wiederholt, Neueinordnung 
  • Ansonsten Zuweisungsverfahren

Besonderheiten Gymnasium

  • Unterricht Jg.7 bis 10 im Klassenverband, ab Jg 11 Kurssystem
  • Einheitliche Leistungsanforderungen
  • 2. Fremdsprache ab Klasse 7 pflichtig
  • Zensierung mit Noten 1 bis 6 im Jg 7 bis 10, ab Jg 11 Punktesystem: 0-15 Punkte

Abschlüsse am Gymnasium

Jahrgang 12

Allgemeine Hochschulreife

Jahrgang 11

Schulischer Teil der allgemeinen Fachhochschulreife

Jahrgang 10

Realschulabschluss/ Fachoberschulreife

Erweiterter Hauptschulabschluss

Mit Versetzung in Jahrgang 10

Hauptschulabschluss/ Berufsbildungsreife