
In den letzten zwei Wochen fanden die Präsentationen von zwei Seminarkursen statt. Das jeweilige Publikum war begeistert von den Fähigkeiten der jungen Abiturienten, die in zwei Jahren Arbeit gewachsen waren. Beide Kurse, der „SK Filmproduktion“ und der „SK Geschichte“ hatten sich komplexer Themen angenommen und diese mit Expertise und Akribie bearbeitet. Zum einen ging es um „Alltagsgewalt“ und die Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren, diese zu vermeiden oder um Wege, damit umzugehen. Die jungen Historiker haben eine alternative Herangehensweise an Geschichte zelebriert: „Kontrafaktische Geschichtsschreibung“. Man simuliert unter Beachtung historischer Gegebenheiten, wie „Kleinigkeiten“ komplexte Abläufe verändern können und zielt auf deren Beachtung in der Gegenwart ab.
Wir haben – also die, die sich die Zeit genommen hatten – zwei Highlights pädagogischer Methodik erlebt, wenn das starre Korsett des Regelunterrichts außer Kraft ist – einen visioären Blick in die Zukunft schulischer Herangehensweise – weg vom „Eintrichtern“ und Auswendiglernen – hin zu Projekten und zu kreativer wissenschaftsbasierter Lernweise.
