Jeden Tag Meer, sonnen und Pizza – so stellt man sich Italien vor. Zumindest eines der drei Kriterien konnten wir erfüllen. Statt jeden Tag Meer, gab es uralte Steine, staB 7 Stunden Sonnen, weit über 20.000 Schritte pro Tag. Man fragt sich also „Was soll das denn sein?“ Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir weit ausholen. Im Jahr 2024 besprach der Lateinkurs Jgst. 9 die aufregende Kursfahrt nach Neapel. Jeden Tag Meer, sonnen und Pizza – so stellten wir uns die Fahrt vor. Flüge waren gebucht, Zimmeraufteilungen besprochen und Koffergrößen abgefragt, bis Lateinlehrerin Frau Steinbrecher bestürzt berichtete, dass alle Flüge nach Neapel gecancelt wurden. Nach einer ausgiebigen Trauerphase lag für uns als Lateinkurs natürlich nur noch ein Reiseziel nah: Rom. Wo sonst findet man mehr Spuren der Römer und der lateinischen Sprache. Wieder stieg die Aufregung bis zum Sonntag, als wir uns gemeinsam am Flughafen trafen, um unser Abenteuer zu starten. Ein paar Gepäckaufgabe-, ängstliche Securitycheck-, und Shoppingeinheiten später saßen wir schon im Flieger nach Rom. Vom WeBerwechsel von 16 Grad auf 29 Grad, mussten wir uns den restlichen Abend ausruhen. Dafür ging es am Montag direkt um 08:30 Uhr zum Colosseum, wo uns der erste Vortrag der Schüler die Geschichte des Wahrzeichens Roms näherbrachte. Von Tierkämpfen bis Hinrichtungen, die Römer haBen keine Gnade, was ihre Unterhaltung anging. Wir durften zwar keine Gladiatoren sehen, aber das nahegelegene Forum Romanum war mindestens genau so spannend. Interessante Einblicke in das Leben der Römer, wie die damaligen GesellschaTsspiele, haben wir damit auf jeden Fall gesammelt. In der wohlverdienten Mittagspause gab es Pizza & Pasta, alles, was das Herz begehrt. Zum Schluss ging es gemeinsam auf den Kapitolshügel in die Kapitolinischen Museen, die ältesten öffentlichen Museen der Welt, voller antiker und Renaissance-Kunst.