Auschwitz: Gegen das Vergessen

Auschwitz: Gegen das Vergessen

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Wir, die Jahrgangsstufe 12, hatten im Rahmen der Fahrtenwoche die Chance, nach Krakau zu fahren. Der Besuch des Konzentrationslagers visualisiert, den im Geschichtsunterricht thematisierten Holocaust. Da die Sensibilisierung für dieses Thema wichtiger denn je ist, empfinden wir diese Fahrt als notwendig und bedanken uns bei unseren Lehrkräften für diese Erfahrung.

Der Fokus der Reise lag auf dem Besuch im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Als wir am Dienstag dort hinfuhren, konnten wir bereits erahnen, was uns später erwarten würde. Wir fuhren an hohen Mauern, Zäunen mit Stacheldraht und Wachtürmen, umringt von Scheinwerfern, vorbei. Mit einem bereits mulmigen Gefühl stiegen wir schließlich aus dem Bus, bekamen einen Tourguide und starteten unsere zweistündige Führung durch das Areal des Stammlagers.

Wir hatten dann die Möglichkeit, bei unserer Tour fünf Blöcke mit verschiedenen Ausstellungen zu besichtigen. Besonders in Erinnerung geblieben sind uns die Blöcke, in denen die Schuhe der Opfer und die abgeschnittenen Haare lagen, sowie der Ausstellungsgang, indem nur ein Bruchteil der Millionen Opfer des KZ Auschwitz, sowohl bildlich, als auch namentlich gezeigt wurden. Nicht nur die Menge an Opfern ließ uns erschaudern, sondern auch die Geburts- und Sterbedaten. Viele der Opfer waren in unserem Alter oder knapp darüber und verloren bereits in diesem jungen Alter ihr Leben an diesem schrecklichen Ort.

Am Ende der Führung in Auschwitz, kamen wir zum dem Ort, den keiner mehr lebend verlassen sollte. Die Gaskammer wirkte auf uns beängstigend und es kostete viel Überwindung sie zu betreten. Viele von uns beschrieben im Nachhinein, dass man selbst nach 81 Jahren immer noch das Leid der Opfer spüren konnte.

Der zweite Teil der Führung war in Auschwitz II, auch Birkenau genannt. Dieser Ort wurde von den Gefangenen selbst erbaut, um dort im Anschluss unter grausamen Bedingungen zu leben. Die Fläche betrug 140 bis 175 Hektar, dies entspricht ungefähr einer Größe von 230 Fußballfeldern. Dieses Gelände war umzäunt von einem circa 16 Kilometer langen, elektrifizierten Stacheldrahtzaun.

Von den sechs Gaskammern, die einst in Birkenau existierten, kann man sich heute keine mehr anschauen, da alle zerstört worden sind. Die Baracken, in denen die Menschen unter schlimmsten Umständen untergebracht wurden, waren kalt, feucht, dreckig und eng. Teils schliefen bis zu 800 Menschen in einer Baracke, verteilt auf Pritschen mit drei Etagen; zu fünft lagen sie dort auf engstem Raum.

Diese letzten Eindrücke von diesem schrecklichen Ort ließen uns auch noch einen Tag später auf der Fahrt nach Hause erschaudern.

Diese Reise, wird immer als „schöne“ und zugleich aufweckende Erfahrung in Erinnerung bleiben.

Lilly Tenner

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240 km Klassenfahrt

240 km Klassenfahrt

Es gibt Klassenfahrten und „Klasse-Fahrten“ – Letztere führte die 10a von Herrn Runge über Asphalt, Stock, Stein, Trails und Wege von Oranienburg nach Usedom. 4 Etappen – 4 Zeltplätze – 240 km auf dem Rad. Für manche Beteiligte wird sich dieses Erlebnis nicht wiederholen – vielleicht, weil die Strapazen zu groß waren, vielleicht, weil man kein Team findet, mit dem man das wiederholen kann, vielleicht, weil keine Zeit dafür ist. Was bleibt, ist der Eintrag auf der Bucket-List: 1x mit dem Rad an die Ostsee fahren. Haken dran.

Aber was eben auch hängenbleibt, sind Erfahrungen: 1. Der Körper hält es aus,  (50-75 km pro Tag, 4x nacheinander), 2. Zelte aufbauen und abbauen (niemand hilft außer deinem Zeltpartner, 3. Draußen essen, kein Luxus, niemand, der einem alles hinterherräumt, 4. Weitermachen, wenn es weh tut und man nicht mehr kann, 5. Bei Extremerfahrungen zeigt sich der Charakter von Menschen, 5. bis 100. muss jeder selbst festlegen.

Beeindruckend ist, dass sich immer wieder Eltern finden, die das Ganze mitmachen und ihre Zeit opfern. Ohne dieses Engagement würde es nicht gehen.

An Herausforderungen wächst man – oder zerbricht – wohin der Weg führt, ist meistens eine Entscheidung und kein Schicksal. Das war die wichtigste Lektion.

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Jüdisches Museum

Jüdisches Museum

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Geschichte erfahren – Archivworkshop im jüdischen Museum

Am 19.0625 nahmen 22 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 11 im Rahmen des Geschichtsunterrichts an einem Workshop im Archiv des jüdischen Museums unter der Leitung von Frau Leppin teil. Anhand von Originaldokumenten konnten persönliche Schicksale von jüdischen Bürgerinnen und Bürgern während der NS-Zeit rekonstruiert werden. So erhielten die zahllosen Opfer einmal Namen und Gesichter und wurden so für die Schülerinnen und Schüler nahbar .

Fontaneum auf dem Vulkan

Fontaneum auf dem Vulkan

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 Fontaneum auf dem Vulkan — unser Team zählt zu den Gewinnern der diesjährigen DLR-Summer-School-Vulcano! 

Marwan, Lev und Mia haben es geschafft: Ihr Team „Fontaneum DGM“ gehört zu den vier Gewinnerteams und nimmt vom 26. Mai bis 2. Juni an der DLR-Summer-School-Vulcano 2026 teil. 

Unter der Leitung von Herrn Neynaber haben die drei aus der 10. Und 11. Klasse die Jury mit ihrer Umsetzung der Wettbewerbsaufgabe überzeugt: Das Team entschied sich für eine selbstgebaute Drohne mit einem Positionsnetzwerk für den Einsatz auf fremden Himmelskörpern mit einer Atmosphäre, aber ohne GPS. Ziel der Ausschreibung war ein Messsystem zur Erstellung eines Digitalen Geländemodells (DGM). 

Vorbereitung 

Erfahrungen aus der Schule selbst waren nützlich: Die schulinternen Großprojekte — vor allem das alljährliche Oberstufen-Musical, das Mia und Lev als Mitglieder der Schulband seit mehr als vier Jahren begleiten, und die Projektwoche (Marwan leitete zusammen mit einer Mitschülerin das Projekt Drone-X ) — sind echte Übung darin, als Team unter Zeitdruck etwas auf die Beine zu stellen und mit Stress positiv umzugehen! Den Rest haben sie mit Eigenengagement und privatem Interesse an Programmieren, CAD, Handwerk und Organisation bereits lange vor der Ausschreibung des Wettbewerbs vorbereitet. 

Sechs Tage Wissenschaft auf Vulcano 

Die Belohnung: es geht für sechs Tage auf die sizilianische Insel Vulcano. Die DLR_Summer_School Vulcano für SchülerInnen ist Teil der internationalen PETRAS Summer School — eines jährlichen Wissenschaftstreffens zu Planetologie, Robotik und Astrobiologie, getragen von einer Kooperation europäischer Forschungseinrichtungen, an der das DLR mit mehreren Instituten beteiligt ist 

Danke! 

Das Team dankt dem DLR_School_Lab Berlin, unserer Schulleitung und insbesondere Herrn Neynaber, die diese Teilnahme möglich gemacht haben. Dem Förderverein des Fontaneum und vor allem Mrs Kimberley Nelson, die immer wieder den Rücken gestärkt hat. Conrad Electronic für die gesponserten Elektronik-Bauteile und dem VINN:Lab-Team unter Eva Ismer (TH Wildau) für die Unterstützung beim 3D-Druck, das Druckerfilament und den coolen fachlichen Austausch mit den studentischen Hilfskräften. Und natürlich den Eltern — fürs Kochen, fürs Daumendrücken und dafür, dass sie ihre Werkstätten haben verwüsten lassen. 

Die jährlichen Ausschreibungen verschiedener MINT Wettbewerbe finden sich auf der Homepage des DLR_School_Lab Berlin-Adlershof und der Website des DLR_next.Das DLR – kurz vorgestellt 

Viele kennen die drei Buchstaben – Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist die staatliche Forschungs- und Entwicklungseinrichtung der Bundesrepublik. Seine Arbeit dient dem Gemeinwohl: in der Luft- und Raumfahrt, Verkehrsforschung, Energie-, Sicherheits- und Digitalisierungsforschung. Wettbewerbe wie die DLR-Summer-School -Vulcano sind Teil der DLR- Nachwuchsförderung: Mit den bundesweit 17 DLR_School_Labs, Praktikumsangeboten und Wissenschafts-Veranstaltungen öffnet es jungen Menschen den Weg in die MINT-Welt — nach ihrem Motto „Zukunft erleben – hier und jetzt!“ 

Geschichte: Stasi-Gefängnis

Geschichte: Stasi-Gefängnis

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Exkursion zur Gedenkstätte Lindenstraße

Am Samstag, dem ersten Ferientag der Osterferien, haben sich Geschichtsinteressierte aus der Jahrgangsstufe 12 zusammengeschlossen und gemeinsam mit Frau Leppin einer Führung in der Gedenkstätte Lindenstraße beigewohnt. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Untersuchungshaftanstalt, welche jetzt als Museum der Bevölkerung zugänglich gemacht wurde. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Anstalt in Gebrauch genommen und hat somit nicht nur den Nationalsozialisten im Dritten Reicht zur Verfügung gestanden, sondern auch den sowjetischen Besatzern und später der Regierung der DDR. Die zugigen Räumlichkeiten, die alten zerkratzten Einrichtungsgegenstände, die abgenutzten Türgriffe und die neu für die Besucher angebrachten Infotafeln erzählen Geschichten aus der Geschichte. Es werden einzelne Schicksale aufgegriffen, aber auch die allgemeinen Umstände der Insassen werden den Besuchern mit voranschreitender Dauer bewusster.  Im Laufe der Führung durften wir erfahren, wie das Aufnahmeverfahren einer solchen Untersuchungshafanstalt aussah, welche „Verbrechen“ den Inhaftierten vorgeworfen wurden und wie ihre Haftumstände in den unterschiedlichsten Formen und Methoden gestaltet wurden.

Schüler-Wettbewerb

Schüler-Wettbewerb

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Fontaneum – Team in der 2. Runde zur DLR-Summer-School Vulcano 2026

Unser Team „Fontaneum DGM“ (Marwan, Lev und Mia) tritt unter der Leitung von Herrn Neynaber für das Fontane-Gymnasium Rangsdorf beim bundesweiten Wettbewerb zur DLR-Summer-School Vulcano 2026 an – und hat es bereits in Runde II geschafft!

Mit ihrem Konzept für ein Messsystem zur Erstellung eines Digitalen Geländemodells (DGM) gehören sie zu acht Teams, die ihre Idee nun tatsächlich bauen dürfen. Ende April werden daraus drei Gewinnerteams ausgewählt, die an der DLR-Summer-School auf der italienischen Vulkaninsel Vulcano teilnehmen.

Auf den Wettbewerb aufmerksam wurden sie während ihrer Betriebspraktika im DLR_School_Lab Berlin und im VINNLab der TH Wildau. Die Summer School wird seit 2024 jährlich bundesweit ausgeschrieben; in den letzten Jahren haben etwa 40–50 Teams aus den Klassen 10–13 teilgenommen.

Dabei geht es nicht nur ums Programmieren und Konstruieren: Das DLR erwartet auch, dass sich die Teams selbst um die Finanzierung der Bauteile kümmern. Das Team konnte Conrad Electronic SE und das VINNLab Wildau als Sponsoren gewinnen. Zusätzlich unterstützt der Förderverein des Fontaneum das Projekt!

Ein schöner Nebeneffekt: das gesamte Messystem bleibt nach dem Projekt beim Förderverein des Fontaneum und kann später im Physik- und Informatikunterricht weiter genutzt werden.

Wir freuen uns über alle, die die Daumen drücken!

Marwan, Lev und Mia

Lust bekommen auf SchülerInnen-Wettbewerbe? Auf den folgenden Seiten könnt Ihr eine Auswahl der Möglichkeiten finden:

https://www.dlr.de/de/schoollab/aktuelles/ankuendigungen/2026/ausschreibung-dlr_summer_school-vulcano-2026

https://schulportal.brandenburg.de/angebote/schuelerwettbewerbe/jahresuebersicht

https://www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/wettbewerbe/mint/

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