Schüleraustausch

16. März 2025 | Allgemein

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Endlich hat das Warten ein Ende

Während unsere  Austauschschülerinnen aus Frankreich schon auf dem Weg nach Rangsdorf sind, laufen hier die letzten Vorbereitungen. Im Vorfeld wurden die Schüler anhand von Steckbriefen zu Tandems zusammengewürfelt und konnten bereits erste Kontakte in ihre Gastfamilie herstellen. Und wenn die Bahn gut mitspielt, heißt es heute Abend um 21.30 Uhr: „Bienvenue à Rangsdorf“ 

Idee Schüleraustausch

Wozu wird eine Fremdsprache gelernt? Die Teilnahme am Schüleraustausch liefert vermutlich die bestmögliche Antwort auf diese Frage, denn beim Lernen einer Fremdsprache geht es natürlich vor allem um die Möglichkeit mit Personen aus einem anderssprachlichen Land zu kommunizieren. Sowohl im Französischunterricht als auch bei unserem Schüleraustausch ist jedoch das Sprachenlernen nur einer von vielen Aspekten. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler schnuppern in die Gewohnheiten kulinarischer und gesellschaftlicher Art und Weise einer französischen Familie.

Zielgruppe

Der Schüleraustausch stellt eine Förderung für diejenigen Schülerinnen und Schüler dar, die sich im Französischunterricht sowohl durch ihre Motivation als auch durch ihr Können besonders hervorheben. Zusammen mit der Einladung zum Schüleraustausch bekommen sie daher eine Empfehlung für das Ablegen der mündlichen Fremdsprachenprüfung 10. Ziel soll es folglich sein, die teilnehmenden Schüler in besonderem Maße auf die Prüfungen vorzubereiten und durch ihre erfolgreiche Teilnahme auch für die Belegung des Grundkurses Französisch in der Jahrgangsstufe 11 zu motivieren.

Partnerschule

Unsere Partnerschule ist das Lycée de la Vallée du Cailly à Rouen. Es handelt sich also um ein Gymnasium mit den Jahrgangsstufen Seconde (entspricht der deutschen 10.Klasse), Première (entspricht der deutschen Jahrgangsstufe 11) und Terminale (Jahrgangsstufe 12). Insgesamt lernen dort etwa 1000 Schülerinnen und Schüler, die von etwa 85 Lehrkräften beschult werden. Das Besondere an dieser Schule ist die Lehrerin, die auf französischer Seite für den Austausch zuständig ist. Claudia Hermann (für alle ehemaligen Lehrkäfte und Absolventen vielleicht besser als Claudia Saß bekannt) hat selbst im Jahr 2003 ihr Abitur am Fontane- Gymnasium abgelegt und ist im Anschluss der Liebe wegen nach Frankreich gegangen, wo sie nun selbst Deutschlehrerin ist.

Betreuung

Vom Fontane-Gymnasium sind Frau Jarius und Frau Pfahl für die Planung, Organisation und Durchführung des Austauschs zuständig. Besonders hervorzuheben sind die einmaligen Fördermöglichkeiten den deutsch-französischen Jugendwerks (DFJW), welches nicht nur finanzielle Unterstützung beim Transport ermöglicht, sondern auch verschiedenste Programme und Exkursionen anbietet, um Jugendliche beider Länder miteinander in Verbindung zu bringen.

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Sonntag (16.03.2025)
Nachdem wir gestern unsere Austauschpartner spät am Bahnhof in Empfang nehmen durften, startete der Tag mit einem späten Frühstück und im Anschluss ging es für mich, meine Austauschschülerin sowie 4 weitere Schülerinnen in den Sprung-Raum nach Marienfelde. Zwei  Stunden sprangen wir auf unterschiedlichsten Trampolinen und versuchten uns an einem Parcours. Wir hatten viel Spaß und waren am Ende vollkommen ausgepowert.
Danach gab’s im Café Pausenplätzchen eine Verschnaufpause mit Kaffee, Kakao und Kuchen. Nach unserem Fußmarsch nach Hause, haben wir eine Überraschungstorte für unsere Rallyepause am Montag vorbereitet. Während der Kuchen im Ofen war, spielten wir verschiedenste Spiele.
Zum Abschluss des Abends gab es Burger und wir hatten einen tollen ersten Austauschtag. (Lea Gloss, 10b)
Auch die Lehrerinnen kamen bei der Revue „Falling in Love“ im Friedichstadtpalast auf ihre Kosten. Bei einem anschließenden Essen wurde das Wochenprogramm finalisiert und das Vokabular in Französisch aufgefrischt.
Montag (17.03.2025)
Heute war der erste Tag, an dem wir als Gruppe gemeinsam den Tag verbrachten. Dazu sind wir mit einem kleinen Überraschungsfrühstück und der Eröffnung durch Frau Köhn und Frau Jarius ganz offiziell in den Austausch und auch in den Tag gestartet. Im Anschluss hatten die französischen Schüler die Möglichkeit, sich den Unterricht ihrer deutschen Gastschüler anzusehen. So besuchten unsere Gäste sowohl den Deutsch-, Sport-, Kunst-, Wirtschafts-, als auch Französischunterricht. Dabei sind die ein oder anderen Unterschiede zwischen den beiden Schulsystemen aufgefallen. 
Am Nachmittag haben wir dank der Französisch-AG von Frau Pfahl Rangsdorf erkunden können. Dazu haben wir in kleinen Gruppen mit der App ActionBound Aufgaben lösen und Orte suchen müssen. Nach einer kleinen Stärkung in Form eines Picknicks am See (mitsamt der Überraschungstorte von Lea), trafen wir den Bürgermeister Rangsdorfs, Klaus Rocher, im Rathaus zu einem kleinen Empfang. Wir bekamen einen detaillierten Überblick über Rangsdorf und seine Geschichte. Darüber hinaus duften wir uns die Räumlichkeiten des Rathauses genauer ansehen und profitierten von einer kleinen Ausstellung des Bücker-Geländes. (Naemi Quednau, 10b)
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Dienstag, 18.03.2025: Das geteilte Berlin, Kochen, Reichstag

Heute sind wir zunächst zur Bernauer Straße gefahren, wo wir uns eine interessante Führung zur Teilung Berlins und dem Grenzstreifen angehört haben. Im Anschluss spazierten wir zum Kochatelier Ratatouille, wo wir mit viel Freude und lustigen Fotos Käsespätzle zubereiteten. Das war nicht nur ein leckeres Erlebnis, sondern forderte auch unsere Geduld, da wir uns viele (un)spannende Informationen rund um stereotype Verhaltensweisen anhörten und dabei leider nur wenige die Möglichkeit hatten, das Essen selbst zuzubereiten.

Im Anschluss ging es weiter zum Brandenburger Tor, wo wir erst ein obligatorischen Tourifoto machten und dann eine Kuppelbegehung im Reichstag reserviert hatten. Ein Audioguide führte uns die Rampe der Kuppel hinauf und auch hinunter (wobei diese Information leider an den meisten vorbei ging). Zum Schluss hatten vor allem unsere lieben Austauschschüler die Gelegenheit, durch verschiedene Souvenirshops zu stöbern. Mit 10km Fußmarsch haben wir unser gestriges Pensum zwar unterboten, dennoch waren wir auch heute wieder fleißig. (Mark Rehbein, 10d)
Mittwoch (19.03.25)
Um 8:20 haben wir uns alle am Bahnhof Rangsdorf getroffen. Bereits dort herrschte eine ausgelassene Stimmung. Wir sind mit dem Zug nach Potsdam gefahren und haben uns bei sehr gutem Wetter das Schloss und den Park Sanssouci angeschaut. Alle haben die Natur und die ungestörte Atmosphäre genossen. Nach dem Schloss waren wir am Alten Markt und konnten kurz am Ufer des alten Flusses entspannen. Es war sehr schön etwas bei Peter Pane zu essen und zu trinken, um neue Energie zu gewinnen. Der darauffolgende Besuch beim Museum Barberini war ein kurzer aber dennoch spannender Eindruck in die französische Kunst. Danach sind wir mit der Bahn zurück nach Rangsdorf gefahren. Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr schöner Tag in Potsdam war.
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Am Donnerstag
haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins erkundet. Unser Tag begann mit einer Bahnfahrt zur Friedrichstraße, wo wir spannende Vorträge zur Staatsoper, der Humboldt-Universität und dem Fernsehturm hörten. Anschließend genossen wir den atemberaubenden Ausblick von der Dachterrasse des Humboldt-Forums und bewunderten Berlin bei strahlendem Sonnenschein von oben.

Nach dieser eindrucksvollen Perspektive führte uns unsere Tour weiter zum Zoologischen Garten. Dort wurden wir von Richard Hussock empfangen, der uns durch die Technische Universität führte. In der Mensa stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen, bevor wir die beeindruckende Universität erkundeten.

Nach diesem erlebnisreichen Tag nutzten wir unsere Freizeit, um Souvenirs zu kaufen und die Stadt noch einmal in aller Ruhe auf uns wirken zu lassen. Am Abend kehrten wir gemeinsam zur Schule zurück, wo wir den Abschluss unserer Reise feierten. In der Aula kamen Eltern, Lehrer und Schüler zusammen, um die Woche Revue passieren zu lassen und die schönen Erinnerungen gemeinsam zu teilen. Gemeinsam haben wir getanzt und viel gelacht. (Sarah Wagner, 10b)

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Freitag (21.03.2025)
Heute Morgen hieß es Abschied nehmen: Nach einer ereignisreichen Woche mit unseren französischen Austauschschülerinnen und -schülern stand der letzte gemeinsame Programmpunkt an. Wir trafen uns alle in der Mensa zu einem gemeinsamen Frühstück, bei dem noch einmal viel geplaudert und gelacht wurde. Doch schließlich war der Moment gekommen, sich zu verabschieden – nicht ohne einige Umarmungen und vielleicht sogar ein paar Tränen.
Fazit Schüleraustausch
Mäggie Scheer 10d
In meinen Augen war die Woche unglaublich schön und ist viel zu schnell vergangen. Wir hatten alle total viel Spaß. Es sind gemischte Freundschaftsgruppen aus französischen und deutschen Schülerinnen entstanden, was ich großartig finde. Alles war sehr gut organisiert sowohl für uns Schülerinnen als auch für die Lehrkräfte und das ist wirklich super! Ich hätte nie gedacht, dass wir uns alle so gut verstehen würden. Dieser Austausch war eine großartige Erfahrung und ich bin unglaublich dankbar dafür, dass er organisiert wurde. Ich hoffe, dass es in Zukunft weiter solche Angebote geben wird und wir uns alle wieder sehen. Dank all derjenigen, die dies ermöglicht haben, können wir uns im Mai in Frankreich treffen. Ich bin sicher, dass uns diese Erfahrung in Erinnerung bleiben wird. Ich bin froh und glücklich, diesen Austausch mit erlebt und viele neue Freunde gefunden zu haben.
Auch wenn der Abschied schwerfiel, freuen wir uns schon jetzt auf das Wiedersehen: Im Mai werden wir nach Frankreich reisen und unsere Austauschschülerinnen und -schüler dort besuchen!
(Paula Klostermann, Stella Baumann 10a)
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