Es gibt Klassenfahrten und „Klasse-Fahrten“ – Letztere führte die 10a von Herrn Runge über Asphalt, Stock, Stein, Trails und Wege von Oranienburg nach Usedom. 4 Etappen – 4 Zeltplätze – 240 km auf dem Rad. Für manche Beteiligte wird sich dieses Erlebnis nicht wiederholen – vielleicht, weil die Strapazen zu groß waren, vielleicht, weil man kein Team findet, mit dem man das wiederholen kann, vielleicht, weil keine Zeit dafür ist. Was bleibt, ist der Eintrag auf der Bucket-List: 1x mit dem Rad an die Ostsee fahren. Haken dran.
Aber was eben auch hängenbleibt, sind Erfahrungen: 1. Der Körper hält es aus, (50-75 km pro Tag, 4x nacheinander), 2. Zelte aufbauen und abbauen (niemand hilft außer deinem Zeltpartner, 3. Draußen essen, kein Luxus, niemand, der einem alles hinterherräumt, 4. Weitermachen, wenn es weh tut und man nicht mehr kann, 5. Bei Extremerfahrungen zeigt sich der Charakter von Menschen, 5. bis 100. muss jeder selbst festlegen.
Beeindruckend ist, dass sich immer wieder Eltern finden, die das Ganze mitmachen und ihre Zeit opfern. Ohne dieses Engagement würde es nicht gehen.
An Herausforderungen wächst man – oder zerbricht – wohin der Weg führt, ist meistens eine Entscheidung und kein Schicksal. Das war die wichtigste Lektion.









