Potential-Analyse

Potential-Analyse

Was kannst du schon? Wo willst du hin? Was kannst du noch ausbauen – Potenzialanalyse am Fontaneum

„Potentialanalyse“ – das ist herausfinden, was wir gut können, was unser Traumberuf sein könnte und vielleicht auch, was wir noch lernen müssten, um unser Ziel zu erreichen

So wurde mit uns, den 7. Klassen des Fontaneums, das Projekt im Jugendclub „Joker“ in Rangsdorf durchgeführt. Organisiert wurde das Programm auf Initiative unseres Berufsorientierungsverantwortlichen Herrn Kuttig.

Fünf ausgebildete Betreuer der Initiative haben uns drei verschiedene Aufgaben gestellt und uns dabei zugeschaut, wie wir im Team gemeinsam die Lösungen erarbeitet haben. Dabei haben sie sich Notizen gemacht, um später eine umfassende Auswertung zu unseren Stärken und Potenzialen geben zu können.

Zuerst war das gewöhnungsbedürftig, aber weil die Betreuer alle sehr  nett und motivierend waren, konnte man sich  gut auf die Aufgaben einlassen:

  • eine Stadt planen,
  • eine Kugelbahn bauen, die mindestens zwei Meter lang ist und gewinkelt verläuft,
  • das Modell eines Solarautos aus Papier, Tesafilm und Schaschlikspießen basteln

Diese drei Projekte sollten wir anschließend auch vor der Gruppe präsentieren.

Außerdem gab es zwei Knobelaufgaben gemeinsam zu lösen und dann noch zwei Aufgaben, bei denen jeder allein über sich selbst und seinem Berufswunsch Fragen beantwortet hat. Dazu füllten wir einen Fragebögen aus und einem erstellten ein Plakat über den Wunschberuf.

Es war anstrengend, hat aber auch Spaß gemacht. Das vor allem deshalb, weil wir uns einfach gut verstehen, gemeinsam an den Aufgaben gearbeitet haben und jeder zum Gelingen mit seinen Ideen und seinem Können beigetragen hat.  Danach hatten wir das Gefühl, dass wir es ganz gut geschafft haben und waren auch stolz auf uns.

In der kommenden Woche findet dann ein ausführliches Auswertungsgespräch statt, in dem alles besprochen wird und in dem sich hoffentlich auch unser Traumberuf- und Wunschberuf bestätigen wird.

Lev Held, Klasse 7d

Sportjahr 23

Sportjahr 23

IMG 20230314 081731 1679243100767Wettkämpfe nach Corona – SuS des Fontane Gymnasiums wieder in der Erfolgsspur

Nach über 2 Jahren Pandemiepause werden in diesem Schuljahr alle Wettkämpfe der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ vom Kreis- bis zum Bundesfinale durchgeführt.

So ging es im September wieder los mit dem Kreisfinale Fußball in den Wettkampfklassen III (2008-2011) und WK II (2006-2009). In Wünsdorf waren unsere Fußballer siegreich und damit qualifiziert für das Regionalfinale in Siethen, wo sie im Oktober dann die Plätze 3. und 2. erkämpften.

Den nächsten Wettkampf bestritten die TT- Spieler beim Kreisfinale in Jüterbog. Trotz Einführung einer TT-AG im Mittagsband in diesem Schuljahr, mussten sich unsere Aktiven mit dem 3. Platz begnügen.

Eine der erfolgreichsten Sportarten ist in Rangsdorf traditionell Handball, davon zeugen an unserer Schule viele Pokale und Urkunden. Ein Weiterkommen im Kreisfinale ist deshalb Pflicht für alle Altersklassen. Erfüllt wurde dies von beiden Mädchenmannschaften und den Jungen der WK III. Die Jungen der WK II mussten der Schülermannschaft des Gymnasiums Ludwigsfelde den Vorrang lassen. Mit den Siegerteams ging es im Januar zum Regionalfinale nach Brandenburg und Bad Belzig. Hier riss die Siegesserie und nur die Jungen der WK III waren erneut erfolgreich und qualifizierten sich für das Landesfinale in Potsdam. Hier wurde nun der 4. Platz erreicht. Floorball, die schnellste Sportart der Welt, ist seit einem Jahrzehnt eine neue erfolgreiche Trendsportart in Rangsdorf. Nach 2 Jahren Coronapause wurde jetzt der Schulcup Berlin- Brandenburg in den Turnhallen der Grundschule und unserem Gymnasium durchgeführt. Der  TSV Rangsdorf empfing  am 14.03.2023 Schulmannschaften aus ganz Brandenburg, um den Sieger in den Wettkampfklassen V-II zu ermitteln. Auch unsere Schule stellte wieder 2 Teams, welche sich in den AG- Stunden dienstags nachmittags bzw. in den AG- Zeiten im Mittagsband darauf vorbereiteten. Die gute Kooperation Schule und Verein brachte der WK II mit dem 2. Platz die Qualifikation für das Bundesfinale am 8. Mai 2023 in Berlin.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt folgte mit der Teilnahme am Regionalfinale Leichtathletik am 07.Juni 2023 in Potsdam Luftschiffhafen. Unsere Athleten waren in allen Altersklassen am Start, sodass ca. 50 SuS unserer Schule sich mit den Leichtathleten aus dem Schulamtsbezirk Brandenburg Wettkämpfe lieferten.

Gute Platzierungen in einzelnen Disziplinen sorgten am Ende im Mehrkampf für die Platz 4.  (Jungen WK III), Platz 5. (WK II Jungen und Mädchen) und Platz 6. (Mädchen WK III).

Mittagsband

Mittagsband

Vor 15 Jahren wurde am Fontaneum eine weitreichende Entscheidung getroffen. Die Schule hatte sich entschieden, eine Ganztagsschule zu werden, um sowohl einem modernen politisch motivierten Entwicklungsprozess in der Bildungspolitik zu entsprechen, als auch den Schülerinnen und Schülern dieses Gymnasiums so gut wie möglich zu helfen, das Lernen erfolgreich zu gestalten. 

Zu Beginn probierte man ein offenes Konzept, bei dem man Förderunterricht, Arbeitsgemeinschaften, Nachhilfe oder die Möglichkeit, Meetings abzuhalten, an das Ende des Schultages legte. Die Analyse dieses Systems ergab, dass die Angebote nur sehr zögerlich genutzt wurden, weil man sehr oft eben lieber nach Hause fuhr, als den Tag noch weiter zu verlängern. Über viele Jahre blieb das Ganztagsangebot nur ein plakatives Zeichen an die Außenwelt – es kostete Glaubwürdigkeit und natürlich Lerneffekte. Lange Zeit überwog das Missverhältnis zwischen pädagogischem Anspruch und der persönlichen Work-Life-Balance. Im letzten Jahr hat die Schulfamilie sich nun für die Transformation entschieden und das Experiment begonnen.

Seit 2022 gibt es nun ein in den Schultag integriertes Mittagsband, welches die pädagogische Arbeit in den Alltag einfließen lässt und sowohl inhaltlich als auch quantitativ angenommen wird. Viel mehr Schülerinnen und Schüler als in den vergangenen Jahren nutzen die Förderangebote, Unterrichtszeit muss nicht mehr in die Freizeit verlagert werden, interessengebundene Abwechslung von Regelunterricht kann nun die Konzentration fördern. Klassen können sich zum Klassenrat zusammenfinden, es können Beratungsgespräche stattfinden und selbst für sportlichen Ausgleich ist Zeit, damit das lange schädigende Sitzen von Bewegung unterbrochen wird. Man kann Hausaufgaben fertig haben, bevor man zu Hause ist.

Natürlich sind in Zeiten ungünstiger Verkehrsverbindungen große Belastungen mit dem frühen Beginn verbunden, natürlich ist man später zu Hause als vor einem Jahr. Die pädagogischen Effekte, die Identifikation mit dem System, schlichte Gewöhnungseffekte und auch die Überzeugung, einen wichtigen Schritt für ein eigenständiges Schulprofil geschaffen zu haben, verdrängen langsam die wenigen Gegenstimmen. Auf dem Weg zu einer modernen Schule sind wir mit dem Mittagsband ein großes Stück nach vorne gekommen. Den Weg weiter zu beschreiten, den Regelunterricht aufzubrechen, den Projektcharakter der Lernprozesse stärker zu fördern und moderne wichtige Inhalte zu integrieren, bleiben noch weiterhin große Aufgaben. Mittels des Mittagsbandes sind aber organisatorische Optionen geschaffen worden, diese Herausforderungen anzugehen.

Französisch

Französisch

Im Rahmen des Fachbereiches „Französisch“ fand am 16.03.2023 das Projekt „FranceMobil“ statt, an dem der 9. Jahrgang und einige Schüler:innen aus den 8. Klassen teilgenommen haben. Dafür war eine Muttersprachlerin namens Emma, die ursprünglich aus Paris kommt, am Fontaneum und hat unsere Französischkenntnisse spielerisch getestet und verbessert. Als Erstes gab es eine kleine Kennenlernrunde.

Dabei wurde ein Stuhlkreis geformt, sodass immer eine Person in der Mitte stehen musste. Diese hatte nun die Aufgabe, einen Satz zu bilden wie z.B. „Je porte un jean bleu.“ („Ich trage eine blaue Jeans.“) und jeder, auf den das ebenfalls zutraf, musste aufstehen und sich auf einen anderen Stuhl setzten. Das Spiel gefiel uns sehr.

Nach dem Stuhlkreis hatte Emma noch ein kleines Quiz vorbereitet, bei dem wir uns in 4er-Gruppen aufteilen mussten. Daraufhin hat sie einen französischen Rap-Song abgespielt, in dem verschiedene Städte genannt wurden und immer, wenn jemand einen dieser Städtenamen herausgehört hat, sollte er aufstehen. Derjenige, der am schnellten war und den Namen der erwähnten Stadt richtig genannt hat, erzielte für seine Gruppe einen Punkt. Zu einzelnen Städten gab es zusätzlich Extrafragen, bei denen man mit einer richtigen Antwort noch Punkte dazuverdienen konnte. Zum Ende wurden wir alle noch über verschiedene Austauschprogramme des Deutsch-Französischen Jugendwerks informiert und haben uns mit der Muttersprachlerin unterhalten, die wirklich sehr freundlich war. Wer darüber hinaus an den Austauschprogrammen interessiert war, konnte Flyer mitnehmen und Fragen dazu stellen. Im Großen und Ganzen war es für uns eine tolle Erfahrung, sodass es schön wäre, dieses Projekt in den folgenden Jahrgängen ebenfalls durchzuführen!

Verfasst von Mia Linke und Lolla Zoll (9c)

Beruf und Studium

Beruf und Studium

Tag der Berufs- und Studienorientierung

Am 24.03.2023 fand erstmals der Tag der Berufs- und Studienorientierung am Fontane-Gymnasium Rangsdorf statt. Teilnehmende Schüler und Schülerinnen waren die Jahrgansstufen 9 und 10. Es gab verschiedene Projekte, um einen Einblick in die Berufswelt und die verschiedenen Berufsgruppen zu erlangen. 

Einige dieser Berufsfelder (insgesamt gab es 13 Auswahlmöglichkeiten) waren zum Beispiel:


  • Auf den Zahn gefühlt – Zahnarzt
  • Die Welt der Experimente – Chemielaboranten
  • Gesundheit für alle – Krankenschwester und Co.
  • Kosmetik und Pflege – Herstellung von Seife oder
  • Leitungsaufgaben in Berufen – Museumsdirektor.

Alle teilnehmenden SuS konnten sich einige Tage zuvor für 3 dieser Bereiche einschreiben. 

Ich habe mich innerhalb der 3 Blöcke für folgende Projekte entschieden: 

  • Handwerkliches Geschick und schwindelerregende Höhen – Zimmerei und Dachdeckerei

Hier hat uns die Dachdeckerfirma Quappe die unterschiedlichen Dachziegel und deren Materialen sowie Arbeitsschritte beschrieben und im Anschluss Fragen dazu erläutert.

  • Das schwere Gerät – Kraftfahrzeuge, Baumaschinen und Landtechnik

In 4er-Gruppen stellten wir einen Stromkreis her, indem unterschiedliche praktische Arbeitsschritte mit dem Ziel durchgeführt werden mussten, dass am Ende mit einem Schalter eine Lampe ein- und ausgeschaltet werden konnte.

  • Die Welt der Finanzen – Bausparkasse Wüstenrot

Hier wurde uns ein theoretischer Überblick über die Funktion von Bausparverträgen erläutert.

Jeder Bereich hat einen groben Überblick vermittelt und uns erklärt, welche notwendigen Abschlüsse jeweils dafür erreicht werden müssen, um den Beruf erlernen zu können.

Für mich persönlich war der Tag sehr aufschlussreich und hat mir einige interessante Informationen vermittelt.

Ich denke, dass dies in der Zukunft für alle kommenden Jahrgangsstufen 9 und 10 ein sehr guter Projekttag ist, um Einblicke in die Berufswelt zu bekommen oder um sich für bestimmte Berufsfelder für die eigene Berufswahl zu orientieren. 

Verfasser Jasper Leszczynski, Klasse 9c

Sport 11

Sport 11

Sportunterricht Jahrgang 11 mal anders – Deine Idee – dein Unterricht 

Als Schüler des  Grundkurses Sport  der Klasse 11 haben wir kürzlich im Rahmen unseres Semesterthemas Fitness  eine aufregende Sportstunde und   Boulderhalle „Südbloc“ in Berlin erlebt, um unsere körperliche Fitness und mentale Ausdauer zu testen. Vor dem praktischen Teil der Stunde gab es zunächst eine Einführung in die Theorie des Boulderns und die trainingswissenschaftlichen Aspekte durch den verantwortlichen Schüler. Es wurden verschiedene Techniken und Bewegungen erklärt, die verwendet werden.


Nach der theoretischen Einführung haben wir uns dann auf die Kletterwand gewagt. Wir haben uns Herausforderungen gestellt und unsere Grenzen ausgetestet. Einige von uns hatten bereits Erfahrung mit Bouldern, während es für andere völlig neu war. Aber mit der Unterstützung von Frau Leppin und unseren Mitschülern haben wir uns gegenseitig motiviert und uns durch die schwierigeren Passagen gekämpft.

Während des Boulderns haben wir uns körperlich und geistig herausgefordert und dabei auch unsere Fitness gestärkt. Bouldern ist eine großartige Möglichkeit, den Körper zu trainieren und gleichzeitig den Geist zu entspannen. Es erfordert Konzentration, Gleichgewichtssinn und Kraft, um die Herausforderungen der Kletterwände zu meistern. Alles in allem war es eine tolle Erfahrung, eine neue Sportart auszuprobieren. Wir haben nicht nur unsere Grenzen ausgetestet, sondern auch unseren Teamgeist gestärkt und uns gegenseitig unterstützt Im Rahmen einer weiteren Sportstunde  beschäftigte sich der Sportkurs Klasse 11 mit der schnellsten Sportart der Welt: Floorball. Die Schüler hatten dabei viel Spaß und kamen nicht umhin zu bemerken, dass das Spiel um die Tore sehr schweißtreibend sein kann. Schnell lernten die Sportbegeisterten mit dem Schläger umzugehen und mit ihren Mannschaftskameraden zusammen zu arbeiten, um so viele Tore wie möglich zu erzielen. Am Donnerstag vor Ostern trafen wir uns dann in Blankenfelde zum Ballett. Grundkenntnisse und das Erlernen einer kleinen. Choreografie standen im Mittelpunkt. Alle haben sich auf das Abenteuer Ballett eingelassen und gemerkt, wie schweißtreibend auch kleine Bewegungen unter Körperspannung sein können. Es war ein Erlebnis, sich dieser für die meisten doch unbekannten Sportart zu nähern und auch zu öffnen. 

Lennard Matthey, Karla Josephine Kalenberg

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