Maison d’Izieu trotz Corona 

Unser Französisch-Seminarkurs des 12. Jahrgangs beschäftigt sich mit der Situation Frankreichs nach der Besetzung durch die deutschen Truppen im zweiten Weltkrieg und – konkret – mit dem Schicksal der Kinder von Izieu. Am 6. April 1944 wurden 44 jüdische Kinder und ihre Erzieher, die zu dieser Zeit in einem Waisenhaus in der Nähe von Lyon versteckt worden waren, auf Befehl von Klaus Barbie, dem Leiter der Lyoner Gestapo, („Der Schlächter von Lyon“) festgenommen und nach Auschwitz deportiert, wo sie kurz nach ihrer Ankunft vergast wurden. Eigentlich hatten wir eine Kursfahrt nach Frankreich geplant, um die „Museumsgedenkstätte für die Kinder von Izieu“ zu besuchen und uns dort auf eine intensive Art mit dem Thema auseinanderzusetzen.